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3,7 Millionen Euro für Sozialprojekte in Dresden

Europäischer Sozialfond 3,7 Millionen Euro für Sozialprojekte in Dresden

Der Dresdner Norden, Johannstadt und Friedrichstadt werden in den kommenden Jahren von europäischen Fördergeldern profitieren können. Insgesamt 3,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) können bis 2020 in soziale Stadtentwicklung investiert werden.

Insgesamt 3,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) können bis 2020 in soziale Stadtentwicklung investiert werden.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Der Dresdner Norden, Johannstadt und Friedrichstadt werden in den kommenden Jahren von europäischen Fördergeldern profitieren können. Insgesamt 3,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) können bis 2020 in soziale Stadtentwicklung investiert werden. Übergeben wurde der Bescheid am Dienstag vom Sächsischen Innenminister Markus Ulbig (CDU) an Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen).

„Dresden profitiert vom neuen Förderprogramm“, so Ulbig. „Die Vorhaben stärken die Infrastruktur.“ Die Landeshauptstadt plant mit den Mitteln insbesondere Projekte für Kinder und Jugendlichen sowie Vorhaben für Langzeitarbeitslose und die Integration von Zuwanderern. Kindern aus sozial schwächeren Familien soll eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht werden.

Ausschlaggebend für die Vergabe der Fördermittel waren umfangreich erarbeitete Konzepte: Ämter der Stadtverwaltung sowie Träger und Initiativen der Stadtteile haben mehrere Projektvorschläge gemacht. So auch die A.S. Makarenko. Dresdens größte Förderschule in Pieschen kann mit den Fördermitteln ein Anti-Gewalt-Projekt anbieten. Ein hoher Anteil der Makarenko-Schüler lebt in schwierigen soziokulturellen und familiären Verhältnissen. Mit dem Projekt sollen die Schüler lernen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.

Im Gebiet Dresden-Friedrichstadt bekommt unter anderem das Projekt „Die ersten Zentimeter Zuversicht – Thementische für Flüchtlinge“ des Umweltzentrums Dresden e.V. finanzielle Unterstützung aus dem Fonds. Ehrenamtliche Helfer geben dort auf ihren jeweiligen Fachgebieten – wie Gesundheit oder Recht – ihr Wissen an Geflüchtete weiter. Zum dritten Gebiet, Dresden-Johannstadt, gehören Teile der Pirnaischen Vorstadt, Johannstadt-Nord und Johannstadt-Süd. hier etwa plant der Verein UFER_Projekte Dresden den Gemeinschaftsgarten Johannstadt wöchentlich nachmittags zu einem sozial- und umweltpädagogischen Angebot für Kinder und Jugendliche weiterzuentwickeln.

Insgesamt leben in den drei Fördergebiete rund 60 000 Menschen, denen künftig Angebote zur sozialen Eingliederung, zur Weiterentwicklung von sozialen Kompetenzen, zur Bildung und zum lebenslangen Lernen sowie zur Bekämpfung von Armut und Diskriminierung gemacht werden können. Zunächst sei eine Laufzeit des Programms bis 2020 vorgesehen. Der Fördersatz des Programms beträgt 95 Prozent, von denen 80 Prozent aus dem ESF stammen. Weitere 15 Prozent stellt der Freistaat Sachsen zur Verfügung. Da die Stadt Dresden den Eigenanteil von fünf Prozent in der Haushaltsplanung eingeordnet hat, müssen die Träger der Projekte keine Eigenmittel aufbringen.

Von Juliane Weigt

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