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Lokales 20.000 Dresdner kurz ohne Strom - auch Standseilbahn blieb stecken
Dresden Lokales 20.000 Dresdner kurz ohne Strom - auch Standseilbahn blieb stecken
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11:31 08.02.2017
Standseilbahn.  Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Eine Störung im Umspannwerk Tolkewitz hat rund 20.000 Haushalte im Dresdner Osten am Mittwochmorgen kurz vom Stromnetz getrennt. Wie die Drewag mitteilte, kam es 6.41 Uhr zu einem Kabelbrand, wodurch ein Trafo spannungslos geschaltet wurde. „Die automatische Umschaltung hat etwa sieben Sekunden gedauert. In dieser Zeit waren große Teile des Dresdner Ostens – rund 20 000 Kunden – von einem Stromausfall betroffen“, so Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann. Der Schaden werde nun untersucht und der Kabelabschnitt neu gebaut.

Vom Stromausfall war auch die Standseilbahn in Loschwitz betroffen. Schreck für die Passagiere in früher Morgenstunde, denn die Wagen blieben auf der Strecke plötzlich stehen. Die Sicherheitstechnik sorgte dafür, dass die Bremsen anlegten.

„Es sprang sofort das Notstromaggregat an, dass u.a. dafür sorgt, dass in den Wagen Licht ist“, erläutert Falk Lösch, Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe. Für den Antrieb der Standseilbahn sorge es aber nicht. „Die Bremsen in den Wagen müssen – wenn alles wieder in Ordnung ist – vom Personal der Bergbahn mechanisch gelöst werden. Dazu laufen sie auf einem Weg entlang der Schienen zu den Bahnen hin.“ So dauerte es ein paar Minuten, bis die Passagiere die Wagen verlassen und zur Berg- bzw. zur Talstation laufen konnten.

Allerdings stellte sich dann heraus, dass durch den kurzen Stromausfall ein Folgeschaden in der Elektrik der Standseilbahn entstanden war. „Er konnte aber schnell repariert werden“, weiß Lösch. Gegen 9 Uhr fuhr die Standseilbahn wieder.

Auf die Schwebebahn hatte der Stromausfall keine Auswirkung. Denn die ist wegen dringender Reparaturarbeiten seit 2. Januar für etwa drei Monate ohnehin außer Betrieb. Auch die Straßenbahnen im Dresdner Osten fuhren ohne Einschränkungen. Das Stromnetz der Bahnen habe eine andere Einspeisung.

Catrin Steinbach/sl

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