Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Google+
20 Dresdner Grundschulen bekommen Schulbibliotheken

Projekt der Städtischen Bibliotheken Dresden 20 Dresdner Grundschulen bekommen Schulbibliotheken

Bis 16. Oktober wollen die Städtischen Bibliotheken in zunächst fünf Dresdner Grundschulen eine Schulbibliothek einrichten. Bis Ende 2018 will Bibliotheken-Direktor Arend Flemming 20 Schulen am Netz haben.

Voriger Artikel
Johannstädter Elbefest unter dem Motto „Geburstagsparty“
Nächster Artikel
VW hat den Inkubator angeworfen

Alayne Müller schmökert gerade in einem Buch über Eichhörnchen. Die Siebenjährige hatte die possierlichen Tierchen im Großen Garten beobachtet.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Der Anfang ist gemacht: Bis 16. Oktober wollen die Städtischen Bibliotheken in zunächst fünf Dresdner Grundschulen eine Schulbibliothek einrichten. Welche Schulen mitmachen, ist bereits klar (siehe Service). „Am Montag habe ich die letzte begeisterte Zustimmung bekommen“, berichtet Bibliotheken-Direktor Arend Flemming. Fünf weitere Grundschulen sollen bis Jahresende folgen und dann noch einmal jeweils fünf bis zu den Winterferien bzw. den Sommerferien. Ende 2018 will Flemming 20 Schulen am Netz haben. Langfristig sollen alle Grundschulen eine eigene Bibliothek bekommen und auch Oberschulen, Gymnasien und andere weiterführende Schulen mit digitalen Angeboten versorgt werden. Das Projekt geht auf einen Stadtratsbeschluss vom Dezember vergangenen Jahres zurück. Jeweils 100 000 Euro stehen in diesem und im kommenden Jahr zur Verfügung, um die Bibliotheken einzurichten. 5000 Euro Jahresbudget sind das pro Schule. Zunächst sollen Bestände für die 3. und 4. Klassen angeschafft werden – und zwar solche, die für Schüler und Lehrer interessant sind und mit in den Unterricht einbezogen werden können. Vorhandene Exemplare würden behutsam eingepflegt. Von einem Grundbestand von 250 Büchern ist die Rede. „Wir als Städtische Bibliotheken bekommen beim Einkauf zehn Prozent Rabatt“, nennt Flemming einen Vorteil. „Wir schließen mit den Schulen einen Vertrag, stellen unser professionelles Know-how zur Verfügung, und in der jeweiligen Schule sollte es dann mindestens zwei ehrenamtliche Mitarbeiter geben, die von uns geschult werden“, sagt der Direktor. Die Städtischen Bibliotheken hätten bereits eine Koordinatorin eingestellt.

Die Grundschulen, die in den Genuss einer eigenen Bibliothek kommen, haben Flemming und seine Mannen mit Bedacht ausgewählt: „Sie liegen entweder abseits von unseren 19 Stadtteilbibliotheken wie zum Beispiel die Grundschule Schönfeld oder in Problemvierteln wie die 129. Grundschule in Strehlen“, erklärt Flemming. Und sie seien bereits saniert und verfügten über geeignete Räumlichkeiten.

Bei einer Befragung aller 69 Grundschulen im Januar hatten drei von vier Schulen angegeben, eine eigene Bibo zu besitzen. „Das war aber im besten Falle tatsächlich eine kleine gepflegte Bibliothek, im ungünstigsten ein ungenutzter Abstellraum mit aussortierten Büchern“, befand Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke), die dafür plädiert, das Projekt fortzuführen.

Diese fünf Grundschulen bekommen bis 16. Oktober Schulbibliotheken: 113. Grundschule „Canaletto“ (Johannstadt); 43. Grundschule „Thomas Müntzer“ (Pieschen); Grundschule Schönfeld (Weißig); 129. Grundschule (Strehlen) und 81. Grundschule „Robert Weber“ Plauen

Von Katrin Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
21.08.2017 - 12:52 Uhr

Der 26-Jährige, der auf den Fußballer schoss und dessen Tante tötete, muss ins Gefängnis.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.