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Lokales 18 Millionen Euro-Protonenstrahler an Dresdner Uniklinik eingetroffen
Dresden Lokales 18 Millionen Euro-Protonenstrahler an Dresdner Uniklinik eingetroffen
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23:33 09.09.2015
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In seiner Funktion als Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums liegt ihm diese Branche allerdings fern. Mit dem „Motor" bezeichnete Professor Albrecht folglich kein Fahrzeugteil, sondern einen hochmodernen Protonenbeschleuniger, der für die Bestrahlung von Krebspatienten eingesetzt wird und seit Mittwoch das Herzstück des Neubaus an der Schubertstraße bildet.

Die wesentlichen Arbeiten an dem Gebäude sind abgeschlossen, nun wird die komplizierte Technik installiert. „Auf diesen Tag haben wir seit 2007 hingearbeitet", so der Vorstand. 30 Millionen Euro hat das Bauprojekt – gefördert von der Landesexzellenzinitiative – gekostet, weitere 18 Millionen Euro schlagen allein für die Strahlentechnik zu Buche. Fünf Nächte war die Protonentherapieanlage, die wie ein UFO anmutet, aus Belgien kommend unterwegs.

Der Transport verlief trotz des morgendlichen Glatteises gestern reibungslos. „Für das Einsetzen in das Gebäude haben wir einiges an Technik auffahren lassen", beschrieb David Schott von der Firma Scholpp, die für die Komplettmontage zuständig war. So musste extra ein 700-Tonnen-Autokran aus Stuttgart geordert werden, um 330 Tonnen Hochtechnologie an ihren Standort zu bugsieren. Voraussichtlich im kommenden Frühjahr werden in der extraterrestrisch aussehenden Kugel die ersten Krebspatienten bestrahlt. Der Vorteil der neuen Anlage: Die Protonentrahltherapie gilt als eine sehr zielgenaue Methode, die vor allem bei tief liegenden Tumoren eingesetzt wird

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 7. Februar 2012 oder bei DNN-Exclusiv.

Christin Grödel

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