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Lokales 150000 Euro Spenden für den Neptunbrunnen - Verein will Stiftung ins Leben rufen
Dresden Lokales 150000 Euro Spenden für den Neptunbrunnen - Verein will Stiftung ins Leben rufen
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18:43 09.09.2015
Der Neptunbrunnen im Krankenhaus Friedrichstadt stand im Mittelpunkt des Brunnentages.

Von Hauke Heuer

Die Kosten liegen bei rund 1,7 Millionen Euro. Finanziert werden die Arbeiten mit Mitteln der Stadt, Fördergeldern und Spenden. "Wir wollen noch dieses Jahr eine Stiftung ins Leben rufen, die den Erhalt des Brunnens sichert", erklärt Prof. Frank Stösslein vom Verein der Freunde des Krankenhauses Friedrichstadt. 150 000 Euro Spenden konnte der Verein bereits sammeln.

Wie Stösslein erklärte, sind die Figuren und das obere Becken des Neptunbrunnens schon im vergangenen Jahr saniert worden. Metallattribute wie der Kranz in den Händen Neptuns und die den Brunnen umgebenden Steinstufen entsprechen wieder dem Originalzustand des Brunnens im 18. Jahrhundert. Beim Aufreißen des Grundbeckens sind zuletzt 270 Jahre alte Sandsteine entdeckt worden, welche das Fundament bilden. Bei der Rekonstruktion der Becken wird deshalb ein spezieller Estrich verwendet.

Die Instandsetzung der Dresdner Brunnen ist ein kostspieliges Unterfangen. 78 der rund 300 Dresdner Brunnen befinden sich in städtischer Verwaltung. 131 000 Euro sind im aktuellen Haushalt der Stadt für die Instandhaltung vorgesehen. Das reicht nicht für alle notwendigen Baumaßnahmen. Deshalb bleibt zum Beispiel der schwer beschädigte "Brunnen I" am Neumarkt vorerst unsaniert.

Dass es sich lohnt, die historische Brunnen zu erhalten, wurde bei den Führungen der Dresdner Brunnenfreunde deutlich. Die Besucher konnten das Gelände des Krankenhauses mit acht Brunnenanlagen besichtigen. Der Rundgang wurde am Nachmittag auf dem Messegelände fortgesetzt, hier konnte Interessenten die Messefontaine und den Stier- und Schweinetreiberbrunnen besichtigen.

Nach den Führungen wurde zur Abschlussveranstaltung in den Saal "Hamburg" der Messe geladen. Die Resonanz war groß: Rund 300 Brunnenliebhaber folgten der Einladung des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, das den Brunnentag organisiert hatte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.05.2012

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