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13. Februar 2018: Bisher zwei rechte Veranstaltungen in Dresden angemeldet

Gedenken an die Zerstörung Dresdens 13. Februar 2018: Bisher zwei rechte Veranstaltungen in Dresden angemeldet

Auch am 13. Februar 2018 wird Dresden nicht zur Ruhe kommen. Zwei rechte Gruppierungen haben bereits Veranstaltungen rund um den Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg angemeldet. Das teilte die Stadt auf Anfrage von Linken-Stadtrat André Schollbach mit.

Gerhard Ittner (mit Fahne) am 11. Februar 2017 in Dresden. Auch für 2018 haben rechte Gruppierungen bereits Veranstaltungen angemeldet.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Auch am 13. Februar 2018 wird Dresden nicht zur Ruhe kommen. Zwei rechte Gruppierungen haben bereits Veranstaltungen rund um den Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg angemeldet. Das teilte die Stadt auf Anfrage von Linken-Stadtrat André Schollbach mit.

Für den Tag selbst, einen Dienstag, haben die Wellenlängen eine stationäre Versammlung „Stilles Gedenken Dresden“ in der Altstadt angekündigt. Dem gegenüber stehen die Grünen mit „TU was gegen rechts – Demokratie stärken“ und die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche mit einer Mahnwache und dem Gedenkweg.

Die Menschenkette 2017 in Dresden

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Den Montag zuvor und danach läuft wie immer Pegida, eine separate Veranstaltung ist bisher vom Förderverein nicht angezeigt worden. Die „volkstreue Bürgerrechtsbewegung für Meinungsfreiheit und nationale Selbstbestimmung“ hat außerdem für den 17. Februar einen „Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Zerstörung Dresdens im Februar 1945“ durch die Alt- und die Neustadt angemeldet. Unter diesem Motto hatte in der Vergangenheit der verurteilte Volksverhetzer und Holocaust-Leugner Gerhard Ittner in Dresden agiert.

„Wir Dresdnerinnen und Dresdner sollten aktiv und deutlich zeigen, dass diese Hetzer in unserer Stadt nicht willkommen sind“, erklärte Schollbach.  In diesem Jahr hatten sich am 11. Februar einige Hundert Dresdner zwei Neonazi-Aufmärschen – einem Trauermarsch der lokalen Szene um Maik Müller mit gut 600 Teilnehmern und einem Rundgang eben jenes Gerhard Ittners mit etwa 200 Beteiligten – entgegengestellt. Die Polizei vermeldete trotz der konfrontativen Versammlungslage einen friedlichen und störungsfreien Tag.

Von fs

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