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Lokales 100 000 Euro vom Freistaat für bürgerschaftliches Engagement
Dresden Lokales 100 000 Euro vom Freistaat für bürgerschaftliches Engagement
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13:01 08.05.2018
Symbolfoto Quelle: Archiv
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Dresden

Die Landeshauptstadt wird die Gelder des Landes zur Förderung des Ehrenamtes beantragen. Das kündigte die Stadtverwaltung auf Anfrage an. Wofür es eingesetzt und wie es verteilt wird, ist noch nicht im Detail klar. Rahmen des Zukunftspakts Sachsen erhalten die Landkreise und Kreisfreien Städte jeweils 100 000 Euro zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Mit der Unterzeichnung der entsprechenden Richtlinie hatte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) kürzlich den Weg dafür frei gemacht.

„Das Ehrenamt ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unverzichtbar; es ist vielfältig und außerordentlich wertvoll“, hatte die Ministerin erklärt. Mit dem Ehrenamtsbudget werde die Grundlage geschaffen, dass eigene Schwerpunkte in den Regionen des Freistaates möglich werden oder vielleicht auch ein lang geplantes Lieblingsprojekt endlich umgesetzt werden kann, hieß es aus dem Ministerium.

Aus den Landesmitteln können beispielsweise Freiwilligenzentren, Ehrenamtsmessen, Auszeichnungsveranstaltungen oder Fortbildungsangebote gefördert werden. Die Landkreise und Kreisfreien Städte können für das laufende Jahr ihre Förderanträge bis zum 31. Mai 2018 beim Sozialministerium beantragen.

„Ehrenamtliche Strukturen kümmern sich in Dresden um den Sport, die Kultur, in den Heimatvereinen, der Flüchtlingshilfe und den Rettungsdiensten. Sie stärken damit den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ganz praktisch“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Eva-Maria Stange, die auch Wissenschaftsministerin in der CDU-SPD-Regierung in Sachsen ist. „Ich gehe fest davon aus, dass Dresden sich an dem Förderprogramm beteiligt“, fügte Stange hinzu.

„Selbstverständlich“ beabsichtige die Landeshauptstadt, fristgerecht das gesamte Budget abzurufen, erklärte Karl Schuricht auf Anfrage. „Jeder kann und soll sich einbringen und mitgestalten“, hieß es. Die Mittel des Freistaates erlaubten die Unterstützung der ehrenamtlicher Tätigkeiten durch die Übernahme von Sachkosten, sie ermöglichten zugleich Fortbildungen und eine angemessene Würdigung – und das in möglichst allen Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements.Wie die Stadt die Gelder verteilen will, „steht heute noch nicht fest“. Wichtig sei, dass möglichst die breite Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements von der Förderung profitiere.

Von I.P.

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