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Lokales „1. Dresdner Umwelt-Zukunftskonferenz der Kinder“ im tjg Dresden
Dresden Lokales „1. Dresdner Umwelt-Zukunftskonferenz der Kinder“ im tjg Dresden
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19:00 13.01.2017
Charlotte Naumann vom Gymnasium Bürgerwiese gewann mit ihren Mitschülern „Projektantrag für ein besseres Morgen“. Quelle: Foto: Anja Schneider
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Dresden

Im tjg. theater junge generation im Kraftwerk Mitte trafen sich am Freitag 120 Schüler aus ganz Dresden zur „1. Dresdner Umwelt-Zukunftskonferenz der Kinder“, um darüber zu verhandeln, welche Ressourcen sie für zukunftsweisend erachten, welche vielleicht umgenutzt oder sogar neu erfunden werden sollten.

Im Vorfeld hatten die Kinder sich Fragen gestellt wie „Was (ver-)brauchen wir heute und in Zukunft? Was treibt uns an? Wie setzen wir die Ideen und Versionen um?“ Die Ergebnisse waren ganz verschieden: Neben den natürlichen Rohstoffen wie Holz, Wasser oder Kohle erachteten die Kinder auch Zeit oder Freundschaft als Ressourcen. Im Plenum haben sie ihre Ideen am Freitag im tjg in einer Abschlusspräsentation umgesetzt. Jede der fünf Schulklassen hat sich einen eigenen Themenschwerpunkt erarbeitet beziehungsweise ist zu Experten für unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen geworden. Unter anderem wurden von den Schüler ein „Ministerium für verlorene Zeit“ gegründet, Objekte zur Weltrettung gebaut und mit der Methode der „Lebendigen Statistik“ (unbequeme) Fragen zur Ressourcennutzung erarbeitet.

Abschließend haben die Kinder der einzelnen Schulen ihre „Projektanträge für ein besseres Morgen“ präsentiert. So forderte die SRH Oberschule, dass jede Schule ein Bienenhotel auf ihrem Dach platzieren. „Gebt uns das Geld, weil wir sonst alle aussterben“, hieß es in der Begründung. Die Schüler des Marie Curie Gymnasiums forderten Schülerstadtgärten, die die Kinder eigenständig bewirtschaften wollen. Gewonnen hat der Antrag „Friends Day – Mehr Zeit für Freundschaft“ des Gymnasium Bürgerwiese. Ihre wichtigste Ressource war die Zeit. Der Antrag fordert einen schulfreien Tag, den die Schüler bewusst mit Freunden verbringen und gemeinsame kulturelle Aktivitäten unternehmen. Einzige Bedingung: An dem Tag dürfen die Kinder weder Smartphone noch Tablet benutzen.

„Es ist eine tolle Idee, an den freien Tagen Kultur zu genießen“, sagt Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke). „Die Zukunftskonferenz ist ein wichtiger Baustein für die Kulturhauptstadt-Bewerbung. Mit künstlerischen Methoden werden hier Antworten für die Zukunft gesucht.“

Auch das theater junge generation möchte den Gewinnerantrag in Zukunft unterstützen: „Gerne möchten wir die Ausflüge der Freunde mit freiem oder zumindest ermäßigtem Eintritt unterstützen“, sagt tjg-Intendantin Felicitas Loewe.

Von Juliane Weigt

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