Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales 1,3 Millionen Euro für Rückenmarksforschung mit Dresdner Beteiligung
Dresden Lokales 1,3 Millionen Euro für Rückenmarksforschung mit Dresdner Beteiligung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:52 12.12.2016
Dresdner Forscher untersuchen Mechanismen auf der Suche nach neuen Therapieansätzen für mehr Lebensqualität von Patienten mit Rückenmarksverletzung. Quelle: dpa
Dresden

Das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien (CRTD) der TU Dresden und fünf weitere Teams haben von der EU rund 1,3 Millionen Euro für ihre Forschungen zu Rückenmarksverletzungen erhalten. Die Wissenschaftler wollen die Regenerierungsfähigkeit des menschlichen Rückenmarks untersuchen und dabei vom Zebrafisch lernen, wie das CRTD am Montag mitteilte. Die Tiere bräuchten nur vier Wochen, um verletzte Verbindungen zu reparieren. Die Experten wollen die Mechanismen auf der Suche nach neuen Therapieansätzen für mehr Lebensqualität von Patienten mit krankheits- oder unfallbedingten Rückenmarksverletzung genauer untersuchen.

Die von der Europäischen Kommission geförderte Studie verbindet sechs Wissenschaftlerteams und Labore in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Belgien.

Laut CRTD verletzen sich weltweit jährlich rund 500 000 Menschen das Rückenmark irreparabel als Folge eines Wirbelsäulentraumas, etwa durch Sport- und Verkehrsunfälle. Betroffene leiden an Lähmungen, chronischem Schmerz oder Problemen mit Blasen- und Darmfunktion sowie psychischer Belastung.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit unserer Serie „Dresden gestern und heute“ wollen wir anhand von Fotos zeigen, wie sich Dresden verändert. Heute zeigen wir das alte Kassenhäuschen des Dresdner Zoos – im Vergleich zum Eingangsbereich heute. Geschickt hat uns die Aufnahmen DNN-Leser Wolfgang Goliasch.

12.12.2016

Der Start ins Leben war für Gustav kein leichter. Der Kleine ist am 16. Oktober in Ebersbach zur Welt gekommen – mit einem angeborenen Speiseröhrenverschluss. „Noch vor 50 Jahren wären Kinder daran gestorben“, sagt Prof. Dr. Guido Fitze vom Uniklinikum. Aber die Medizin hat sich weiterentwickelt und macht nun Operationen möglich, die zunächst unglaublich scheinen.

12.12.2016

Carolasee und Neuteich sind entschlammt. Die Kanalkette wird noch bis ins kommende Frühjahr saniert. Der Mosaikbrunnen ist bereits seit diesem Herbst wieder standfest und dicht. Doch damit sind die Bau- und Sanierungsmaßnahmen in Dresdens größtem öffentlichen Park längst nicht abgeschlossen.

12.12.2016