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Etwa 170 Leute hörten sich live das Glockenspiel an

Kunstaktion zur Zeitumstellung im Dresdner Zwinger Etwa 170 Leute hörten sich live das Glockenspiel an

50 Besucher wandelten am Sonntagmorgen zu ungewöhnlicher Stunde durch zwei Museen im Zwinger, zur namenlosen Stunde wurde das Glockenspiel mit einer neuen Musik gespielt, was etwa 80 Personen vor Ort und weitere 70 im Internet verfolgten. Aber so ein richtiger Hörgenuss war der Livestream im Internet wohl nicht.

Luftbild vom Zwinger.
 

Quelle: SKD

Dresden.  50 Interessierte haben zu ungewöhnlicher Stunde – und zwar am Sonntagmorgen, 1.23 Uhr – an einer Direktoren-Führung durch die Porzellansammlung und den Mathematisch-Physikalischen Salon im Dresdner Zwinger teilgenommen. Sie war Bestandteil einer Kunstaktion unter dem Titel „Inverse. Ein städtisches Ritual für Dresden“ der Staatlichen Kunstsammlungen und des Schlösserlandes Sachsen, gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.

Zur namenlosen Stunde – also 3 Uhr Sommerzeit, als die Uhren eine Stunde angehalten wurden – erklang das Glockenspiel im Zwinger mit neuer Musik. Musiker Richard Röbel spielte live auf dem Carillon (dem Glockenspiel) eine ca. 10-minütige Komposition des Künstlers Alexey Retinsky (geb. 1986 in Simferopol, Krim).

„Im Zwingerhof selbst standen etwa 80 Leute, um sich das Glockenspiel anzuhören“, resümiert Valerie Eckl. Sie ist bei den Staatlichen Kunstsammlungen für Social Media und Online Kommunikation zuständig und hatte den Hut für den Livestream der Aktion bei Facebook und Instagram auf. „Auf Insta waren 40 Personen live dabei, bei Facebook 30“, sagt Eckl. Während sich die Leute vor Ort positiv geäußert hätten und die Aktion trotz des stürmischen Wetters als stimmungsvoll empfanden, sei die Übertragung im Internet leider kein Hörgenuss gewesen. Die Windgeräusche im Mikro waren einfach zu dominant. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter das nächste Mal keinen Strich durch die Rechnung macht.

Von cat.

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