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Eisskulpturen- Winterwelt in Dresden

Kunstausstellung Eisskulpturen- Winterwelt in Dresden

In einer Premiere wird die „Winterwelt“ ab dem 25. November mit riesigen Eisskulpturen in einer neuen Zeitströmung-Halle ausgestellt. Die erste Lieferung der insgesamt 252 Tonnen Eis kam am Freitag aus Lettland in Dresden an.

Der künstlerische Leiter der Eiswelt, Martin de Zuete, schnitt gestern mit einer Kettensäge das frisch gelieferte Eis aus Lettland an.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  „Walking in a Winter Wonderland“ – davon träumte schon Frank Sinatra. Für Dresdner wird dieser Wunsch nun wahr: Auf rund 1000 Quadratmetern Fläche können sie ab dem 25. November zum ersten Mal in die „Winterwelten“ voller Eisskulpturen von Märchengestalten und Dresdner Sehenswürdigkeiten eintauchen.

Auf dem Gelände der Zeitströmung wird bis zum 25. Februar die „Eiswelt Dresden“ Premiere haben – nach Veranstalterangaben eine der weltweit größten ihrer Art. Die eigens dafür gebaute Ausstellungshalle ist stark isoliert und überdacht, so dass eine Dauertemperatur von minus 8 Grad Celsius möglich wird.

Gestern wurde sind die ersten 100 von insgesamt 252 Tonnen künstlich produziertem Eis aus Lettland eingetroffen, auch Belgien und Frankreich sollen in Kürze Eis liefern. Mit dem frostigen Material werden sich dann ab Ende nächster Woche 25 der weltbesten Eisskulpteure aus den USA, Russland, Holland und weiteren Ländern beschäftigen. Sie schaffen ihre Kunstwerke vor Ort.

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In einer Premiere wird die „Winterwelt“ ab dem 25. November mit riesigen Eisskulpturen in einer neuen Zeitströmung-Halle ausgestellt. Die erste Lieferung der insgesamt 252 Tonnen Eis kam gestern aus Lettland in Dresden an.

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Das Baumaterial sei ein Kunstprodukt, weil „Natureis oft schmutzig ist“ und sich für den Skulpturen-Bau schlecht eigne, erklärte der künstlerische Leiter der Schau, Martin de Zuete. Über Wochen hinweg sei das Ziereis blockförmig und passend angefertigt worden, so dass „keine Luftblasen entstehen“, die die Künstler bei der Arbeit behindern könnten, erläuterte er. Den internationalen Skulpteuren stehen für ihre eisige Arbeit jede Menge Werkzeuge zur Verfügung – darunter Kettensägen, Hammer, Feilen und Schnitzmesser. Wenn die Ausstellung Ende November beginnt, sind viele von ihnenvor Ort – „falls doch mal etwas kaputt geht“, sagt Thomas Van den Dungen, Chef des Veranstalters Muesa.

Die Ausrichter der Eiswelt haben nach eigenem Bekunden großen Wert darauf gelegt, energiesparende Kühlaggregate einzusetzen. In der vierteljährigen Ausstellung soll nur etwa so viel Energie verbraucht werden wie „zehn bis maximal vierzehn Haushalte“ benötigen würden. Damit, so Van den Dungen, wäre die Eiswelt Dresden annähernd klimaneutral, da zudem grüner Strom für Nachhaltigkeit sorge.

So ganz frei sind die Künstler allerdings nicht – denn es gibt Themen, an denen sich abarbeiten können: Pressesprecherin Cathrin Hoos nennt zum Beispiel die Märchenwelt aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder „Frau Holle“, aber auch die Frauenkirche oder den Striezelmarkt. Als Highlight ist eine Rutsche aus Eis geplant. Je nach Thema werden „eine bis sechs Figuren“ gebaut, die „zwischen zwei und sieben Meter groß“ sind, erklärt Muesa-Mitarbeiter Oliver Hartmann.

Sollte der echte Schnee im Advent mal wieder fehlen, sorgen in der Eiswelt 200 Tonnen rieselnden Schnees und farbige Lichteffekte für winterliches Romantik-Ambiente.

Besucher sollten sich warm einpacken, können sich zwischendrin aber in Halle 12 nebenan bei heißen Getränken aufwärmen. .

Infos zur Ausstellung

Ausstellungsdauer: 25. November 2017 bis 25. Februar 2018

Ort: Neue Halle hinter Zeitströmung-Halle 12, Königsbrücker Straße 96

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 18 Uhr, am 24.12. geschlossen, am 25.12. und 01.01.18 gekürzte Öffnungszeiten.

Eintrittspreise: für Erwachsene 13,50 Euro, für Kinder 9,50 Euro, Familienticket ab 39 Euro. Karten gibt es nur bar und an der Kasse.

Zusätzliche Hinweise: Warme Kleidung wird empfohlen (Raumtemperatur Minus 8 Grad Celsius); Das Fotografieren ist auch mit Stativ erlaubt; Hunde dürfen an der Leine mit in die Ausstellung; Die Halle ist barrierefrei zugänglich.

Anreise mit ÖPNV: Straßenbahnlinie 7 oder 8, Haltestelle „Heeresbäckerei“.

DNN-Verlosung

Für die erstmalige Ausstellung „Eiswelt Dresden“ auf dem Zeitströmung-Gelände vom 25. November bis 25. Februar verlosen die DNN fünf mal zwei Eintrittskarten. Dort zeigen 25 internationale Künstler ihre handgefertigten Eisschnitzereien unter dem Motto „Winterwelten“. Wenn Sie gewinnen möchten, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Vor- und Nachnamen an gewinn@dnn.de mit dem Betreff „Verlosung Eiswelt“. Einsendeschluss ist der 20. November um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und können Ihre Karten zu einem selbstgewählten Termin gegen Vorlage des Personalausweises an der Kasse abholen. Mitarbeiter des Verlags sowie deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen.

Von Katharina Jakob

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