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Dresden hat magische Anziehungskraft auf westdeutsche Studenten

Dresden hat magische Anziehungskraft auf westdeutsche Studenten

Nicht nur Touristen aus aller Herren Länder pilgern anhaltend in Massen in das schöne Elbflorenz. Auch junge bildungshungrige Menschen erliegen dauerhaft dem Charme der sächsischen Residenzstadt.

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Westdeutsche Studenten zieht es am liebsten in die Äußere Neustadt. Das Kern-Wohngebiet Studierender bleibt aber die Südvorstadt. Zunehmend in den Fokus geraten Striesen und Pieschen.Visualisierung: A. Eylert/Quelle: Statistikstelle Dresden 2010

Von Ralf Redemund

Vor allem Studierende aus den west- und süddeutschen Bundesländern haben Dresden als Lieblingsstudienort entdeckt. Das zeigen aktuelle Zahlen der städtischen Statistikstelle, die den DNN vorliegen.

So kommen inzwischen über 60 Prozent der Dresdner Studienanfänger (Stand: 2011) außerhalb von Sachsen. Noch im Jahr 1999 kam die Mehrheit aus Sachsen, waren es zwei Drittel der Studienanfänger, die ihr Abitur innerhalb des Freistaates erworben haben. Allein auf Dresden und Umland bezogen fallen die Zahlen ähnlich drastisch aus. Noch Ende der 90er Jahre kam jeder zweiten Studierende aus Dresden und der Umgebung. Inzwischen sind nur noch 17 Prozent der Studienanfänger aus der Elbestadt und Region.

Den "unerwartet positiven Andrang nach Studienplätzen in Dresden" (Originalton Kommunale Statistikstelle) führt die Verwaltung auf drei Gründe zurück: doppelte Abiturjahrgänge in einige Bundesländern, wo die Abiturausbildung von 13 auf 12 Jahre reduziert wurde; die Aussetzung der Wehrpflicht ab 2011; umfassende Werbemaßnahmen der Hochschulen selbst sowie des Wissenschaftsministeriums in den alten Bundesländern. All das habe zu einem gestiegenen Interesse für ein Studium in Sachsen und insbesondere in Dresden geführt.

Nicht verwunderlich: Die höchsten Zuzugszahlen weist die Dresdner Südvorstadt auf, wo der zentrale Campus der Technischen Universität (TU) Dresden liegt. Auf Grundlage der Umzugshilfe-Zahlen hat die TU hochgerechnet, dass knapp 1500 Studien-Neulinge im Jahr 2010 in die Südvorstadt gezogen sind. Hier befinden sich auch die meisten Studentenwohnheime. So ist es auch kein Wunder, dass knapp drei Viertel aller ausländischen Studienanfänger in der Südvorstadt, in der Seevorstadt-Ost, in Johannstadt oder in Striesen eine Unterkunft gesucht und gefunden haben - dort wo die Wohnheime des Studentenwerks stehen. Das Flair der Äußeren Neustadt und die dortigen Gründerzeitbauten zieht vor allem die Studierenden aus den Alten Bundesländern magisch an.

Nähere Infos im neuen blau-weißen Faltblatt "Dresdner Zahlen aktuell", Nr. 02/2010, das in allen Rathäusern oder bei der Kommunalen Statistikstelle (Tel. 488-1100 bzw. statistik@dresden.de) erhältlich ist.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2012

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