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DRK ehrt den Dresdner Matthias Enke zum Weltblutspendetag

DRK ehrt den Dresdner Matthias Enke zum Weltblutspendetag

"Das ist doch eigentlich nichts Besonderes", meint Matthias Enke. 185 Mal hat der Dresdner bisher Blut gespendet, dafür zeichnet ihn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am heutigen Weltblutspendetag in Berlin aus.

Eine Ehrennadel und eine Urkunde wird Enke für seine Spendenbereitschaft bekommen, dazu einen warmen Händedruck von DRK-Präsident Rudolf Seiters und DRK-Botschafterin Carmen Nebel. Außerdem gibt es eine kleine Schiffstour auf der Spree und einen Musical-Besuch. Für den Dresdner mit der häufig vorkommenden Blutgruppe Null ist das fast schon zu viel Lohn. "Ich spende seit fast 40 Jahren und das immer kostenlos, weil ich mir das nicht bezahlen lassen will", betont der Diplom-Ingenieur.

Im Alter von 19 Jahren sei er das erste Mal zur Blutspende gegangen, weil er als junger Mann so häufig unter Nasenbluten gelitten habe. "Ich habe damals gedacht, dass es vielleicht hilft, etwas Blut abzugeben", sagt er. Aus heutiger Sicht sei das sicher eine irrige Annahme gewesen, schränkt er ein, aber in einem Punkt lag er richtig: "Ich habe nach jeder Spende das Gefühl, dass mir das gut tut", sagt der 59-Jährige.

Vier mal im Jahr geht Enke zur DRK-Blutspendezentrale. "Ich mache das ganz regelmäßig, nur wenn ich krank bin oder Medikamente nehmen muss, verschiebe ich einen Besuch", sagt er. Dabei nimmt er inzwischen seine Frau Susanne mit, die er mit seiner Spendenbereitschaft angesteckt hat. Eigentlich habe sie wegen ihres niedrigen Blutdrucks jahrelang Bedenken gehabt. Dass sie eine Eigenblutspende vor einer Operation jedoch gut verkraftet hatte, habe sie zum Umdenken bewogen. Immerhin 60 mal hat sie nun schon Blut gespendet - auch das eine beachtliche Zahl.Matthias Enke denkt jedoch in ganz anderen Dimensionen. "200 Spenden möchte ich schon schaffen", sagt er.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.06.2012

uh

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