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Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ startet mit Teilnehmerrekord

Auf der Dresdner Elbe Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ startet mit Teilnehmerrekord

Am Sonnabend geht die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ in ihre siebte Runde – mit einem Teilnehmerrekord. Erstmals gehen 110 Boote mit 440 Ruderern an den Start. Damit ist in diesem Jahr die Dresdner Ausgabe der in elf weiteren Städten stattfindenden Regatta das bundesweit größte Sportevent der Reihe.

Erstmals gehen in unmittelbarer Nähe zum Blauen Wunder 440 Ruderer an den Start.
 

Quelle: Uniklinkum Dresden

Dresden.  Am Sonnabend geht die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ in ihre siebte Runde – und das mit einem Teilnehmerrekord. Erstmals gehen in unmittelbarer Nähe zum Blauen Wunder 110 Boote mit 440 Ruderern an den Start. Damit ist in diesem Jahr die Dresdner Ausgabe der in elf weiteren Städten stattfindenden Regatta das bundesweit größte Sportevent der Reihe. Kooperationspartner der von der Stiftung Leben mit Krebs initiierten Veranstaltung sind der Sächsische Elbe-Regattaverein, die Dresden International University und das Uniklinikum. Auch die dortige Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG) ist mit drei Booten dabei.

Seit Juni trainieren die Chirurgen in wechselnder Besatzung, hier mit Henriette Rangnick, Tobias Schäfer, Nadine Oppermann, Dr Theresa Meißner

Seit Juni trainieren die Chirurgen in wechselnder Besatzung, hier mit Henriette Rangnick, Tobias Schäfer, Nadine Oppermann, Dr. Theresa Meißner und Ann Wierick (v.l.)

Quelle: Anja Schneider

Ehrensache für die Ärzte. „In den chirurgischen Fächern gibt es eine lange Rudertradition, die sich bis heute fortsetzt. So gibt es in der VTG bereits viele Rudererfahrene. Die Möglichkeit mit ’Rudern gegen Krebs’ auf Krebserkrankungen aufmerksam zu machen und zugleich noch den Teamgeist zu stärken, will die VTG nutzen“, sagt Assistenzarzt Tobias Schäfer. Bei der Teilnahme zähle vor allem die gute Sache, aber auch der sportliche Ehrgeiz hat die Chirurgen gepackt. Seit Juni trainieren sie wöchentlich in wechselnden Besetzungen – je nachdem, wie es der Dienstplan zulässt. „Das Rudern mit unserer professionellen Herausforderung ‚Krebs‘ zu verbinden und sowohl für den Rudersport als auch für die schwere Erkrankung Krebs eine Plattform zu schaffen, treibt uns an“, beschreibt Schäfer.

Die Aktion „Rudern gegen Krebs“ erfreute sich in diesem Jahr erneut großer Beliebtheit. Nach Angaben der Veranstalter nahmen bei der sechsten Auflage am Sonnabend 95 Vierer-Teams an dem Wettkampf auf der Elbe teil. Für jedes Boot nahmen die Organisatoren 300 Euro ein

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Und auch für die Zuschauer gibt es einiges zu erleben. Während der Rennen zwischen 9 und 18 Uhr informieren Stände am Sportzentrum Blasewitz, Oehmestraße 1, rund um die Themen Bildung, Sport, Prävention und Krebs. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Tanzdarbietungen und Interviews – etwa um 15.50 Uhr mit Philipp Wende, dem Olympiasieger von 2012 und 2016 im Ruder-Doppelvierer – sowie Unterhaltung für die ganze Familie.

Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums, blickt äußerst optimistisch auf die siebte Ausgabe: „Die Rekordteilnehmerzahl von 440 Ruderern sowie die herausragende Unterstützung vieler lokaler Sponsoren sorgen dafür, dass wir die Erlössumme des Vorjahres – immerhin 25 000 Euro – übertreffen werden.“ Das Geld kommt regionalen therapiebegleitenden Projekten krebserkrankter Kinder und Erwachsenen im Raum Dresden zugute.

Von Christin Grödel

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