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1500 Dresdner Komparsen für Kinofilm gesucht

Kinofilm „Werk ohne Autor“ 1500 Dresdner Komparsen für Kinofilm gesucht

Einmal mehr wird die sächsische Landeshauptstadt Schauplatz für einen Kinofilm: Die Berliner Komparsenagentur „Agentur Filmgesichter“ sucht derzeit über 1500 Dresdner als Komparsen und Kleindarsteller für die Dreharbeiten des neuen Kinofilmes „Werk ohne Autor“.

Für den Kinofilm „Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck werden derzeit über 1500 Dresdner Komparsen gesucht.

Quelle: EPA

Dresden. Einmal mehr wird die sächsische Landeshauptstadt Schauplatz für einen Kinofilm: Die Berliner Komparsenagentur „Agentur Filmgesichter“ sucht derzeit über 1500 Dresdner als Komparsen und Kleindarsteller für die Dreharbeiten des neuen Kinofilmes „Werk ohne Autor“. Dieser wird unter anderem in Dresden und Umgebung gedreht. Regie führt Florian Henckel von Donnersmarck, der mit seinem Film „Das Leben der Anderen“ bereits 2007 einen Oscar gewann.

Gesucht werden für die Filmproduktion insgesamt 1500 Komparsen, davon etwa 1000 Männer zwischen 18 und 50 Jahren. Zudem werden Frauen Künstler, Studenten, Kinder, Jugendliche, aber auch Frauen und Männer mit Behinderungen oder Amputationen gesucht. Auch Darsteller aus dem osteuropäischen Raum sind gefragt. Männer müssen bereit sein, sich einen Fasson-Haarschnitt der 40er und 50er Jahre von der Maskenabteilung der Produktion schneiden zu lassen.

Da der Film unter anderem zur Zeit des Zweiten Weltkrieges sowie in den 50er und 60er Jahren spielt, werden von der Agentur nur Komparsen besetzt, die auch optisch in diese Zeit passen. Die Bewerber dürfen demzufolge keine gefärbten oder gesträhnten Haare haben. Bewerber mit Solarium-Bräune, künstlichen Fingernägeln, Piercings und sichtbaren Tattoos können bei diesem Film nicht zum Einsatz kommen.

„Werk ohne Autor” erzählt von der Geburtsstunde einer neuen Kunstrichtung im Deutschland der frühen 60er Jahre. Ein junger Künstler verarbeitet seine Erlebnisse aus den NS- und SED-Diktaturen, wo seine Kunst instrumentalisiert wurde, zu einer neuen radikalen Kunst.

Die Dreharbeiten für den Film werden etwa drei Tage im Juni oder Juli in Anspruch nehmen. Komparsen, die mehr Zeit haben, können bei diesem Projekt auch mehrere Tage am Set drehen. Vergütet wird der Einsatz mit dem üblichen Komparsengehalt von etwa 60 Euro für sieben Stunden. Kostüme und Frisuren für jeden Komparsen werden von der Masken- und Kostümabteilung der Produktion bereitgestellt, für Haarschnitte und Kostümanproben gibt es darüber hinaus noch gesonderte Vergütungen. Das Casting wird nach Angaben der Agentur voraussichtlich am 9. April in Dresden stattfinden.

Wer Interesse an einer Komparsenrolle hat, kann sich ab sofort auf der Internetseite der „Agentur Filmgesichter“ bewerben.

www.filmgesichter.de

Von jw

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