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Uni live On Air

Campusradio Dresden Uni live On Air

Unter dem Motto „Radio an. Sonst nichts.“ gehen die Studenten des Campusradio Dresden seit 2009 auf Sendung. Neben Musik fernab der Charts, bieten sie als Ausbildungsradio Studierenden die Möglichkeit, in der Musik- und Wortredaktion, als auch im Marketing, selbst einmal Radioluft zu schnuppern.

Ilja Almendinger und Ansgar Wagenknecht (v.l.) vom Campusradio Dresden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Unter dem Motto „Radio an. Sonst nichts.“ gehen die Studenten des Campusradio Dresden seit 2009 auf Sendung. Neben Musik fernab der Charts, bieten sie als Ausbildungsradio Studenten die Möglichkeit in der Musik- und Wortredaktion, als auch im Marketing, selbst einmal Radioluft zu schnuppern. Neue Gesichter sind laut Chefredakteur Ilja Almendinger immer willkommen.

Fast ein bisschen unscheinbar wirkt das Studio des Campusradio Dresden im Studentenwohnheim in der Fritz-Löffler Straße. Dabei versteckt sich hinter der braunen Holztür im dritten Stock ein Studententeam mit viel kreativer Energie. Seit 2007 produzieren Studenten der Technischen Universität Dresden jede Woche Radiobeiträge und Podcasts für ihre Kommilitonen und alle, die nicht auf Radio Mainstream stehen. Neben vergessenen Klassikern kramen sie jede Woche ein neues Album hervor, dass nicht immer dem favorisierten Indie oder Alternativ-Musikstil der Redaktion entsprechen muss. In der Sendung „Album der Woche“ sollen vor allem Bands vorgestellt werden, die normalerweise nicht im Radio zu hören sind. In verschiedene Radioformaten, wie zum Beispiel dem Filmmagazin, Tracks ´n´ Talk und den Hochschulgroupies, schauen die studentischen Radiomacher zudem auf kulturelle und hochschulinterne Themen. Für die Zukunft haben sich die Musik- und Wortredaktion des Campusradio vorgenommen, ihre Radioformate weiter fortzusetzen und zu verfeinern. Ein großes Ziel ist zudem ein eigener Live Stream auf der Radiowebsite.

Doch beim Campusradio gibt es nicht nur was auf die Ohren: Wer Lust hat, einmal selbst hinter dem Mikro zu sitzen und mehr über die Arbeit im Audio- und Rundfunkbereich zu erfahren, ist jederzeit willkommen. Im studentischen Ausbildungsradio vermittelt der Dozent Harald Schluttig die Grundlagen des Radio- und Videojournalismus. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die erlernten Fähigkeiten auch bei möglichen zukünftigen Arbeitgebern im öffentlich-rechtlichen, oder privatem Rundfunk gern gesehen werden.

Durch ihren Status als eingetragener ehrenamtlicher Verein, gehört das Campusradio nicht zur Universität oder zum Studentenwerk und ist somit in der Berichterstattung völlig unabhängig. Für Musikredakteur Ansgar bietet das eine gute Gelegenheit Bands zu treffen, die er selbst gern hört. Jedoch stellt die Finanzierung des Campusradios immer wieder eine große Hürde dar, weswegen Spenden und Unterstützung von anderen Hochschulgruppen, wie dem Studentenrat der TU Dresden, immer dankbar angenommen werden. Außerdem würde sich Wortredakteur Ilja Almendinger auch über mehr Feedback und Anregungen von den Hörern freuen, um die Sendungen noch weiter auszubauen.

Für all diejenigen, die am Wochenende noch nichts vorhaben, besteht am Samstag die Möglichkeit, das Campusradio gleich bei zwei Veranstaltungen näher kennenzulernen. Wer wissen will wie das studentische Radio funktioniert und mehr über Podcasting erfahren möchte, kann zur „GründerAkademie Creative Edition“ im „Impact Loft Coworking“ in Dresden kommen. Für alle Nachtschwärmer lädt das Campusradio, zusammen mit einem DJ Duo aus der Neustadt, zur Jahrescharts-Party in die GrooveStation ein. Dort präsentiert die Musikredaktion ihre Top 30 Musikhighlights aus dem Jahr 2016.

campusradiodresden.de

Von Maraike Mirau

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