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Stadt plant Millionen-Geschäft für künftigen Schulstandort an der Freiberger Straße

Immobilien Stadt plant Millionen-Geschäft für künftigen Schulstandort an der Freiberger Straße

Nächster Schritt für das geplante Bildungsareal an der Freiberger Straße: Für eine Millionen-Summe will Dresden jetzt die Flächen des früheren Kohlebahnhofs kaufen. Zuzüglich Nebenkosten ist für die etwa 21.100 Quadratmeter große Fläche von einem Gesamtbetrag von etwa 2,1 Millionen Euro die Rede.

Bildungsbürgermeister Vorjohann favorisiert einen Doppelstandort mit dreizügiger Oberschule und dreizügigem Gymnasium.

Quelle: dpa

Dresden.  Für eine alte Brache sind die Tage langsam gezählt: Die Stadt will Flächen des alten Kohlebahnhof an der Freiberger Straße in Dresden-Altstadt für die Errichtung von Schulen erwerben. Wie es in einer Vorlage für die Stadträte heißt, soll das Gelände 1.835.700 Euro kosten. Zuzüglich Nebenkosten ist für die etwa 21.100 Quadratmeter große Fläche von einem Gesamtbetrag von etwa 2,1 Millionen Euro die Rede.

Das Gelände befindet sich gegenwärtig im Besitz eines großes deutschen Immobilienentwicklers. Nach Angaben aus dem Geschäftsbereich von Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) habe der Eigentümer den aktuellen Bodenrichtwert von 70 Euro pro Quadratmeter nicht mitgetragen. Das hänge auch mit der Entwicklung für das Areal zusammen. Ursprünglich waren Gewerbeflächen geplant, inzwischen strebt die Stadt eine Mischnutzung für Wohnen (MK1), Schule (MK 2) und Gewerbe (MK 3 und 4) an. Das eröffne dem Verkäufer auf dem Markt „erweiterte Möglichkeiten“. Insofern sei der „verkäuferseitig avisierte Verkaufspreis von 87 Euro pro Quadratmeter aus Sicht der Verwaltung akzeptabel, zumal der Eigentümer zunächst 95 Euro angestrebt habe. Zudem beteilige sich die Verkäuferin mit mehreren 100.000 Euro an der Altlastensanierung, teilweise würden diese Kosten auch noch von der Deutschen Bahn AG als Vorbesitzerin übernommen.

So stellt sich Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann derzeit die Nutzung des Geländes vor

So stellt sich Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann derzeit die Nutzung des Geländes vor.

Quelle: Stadt

Was auf dem Gelände entstehen soll, ist noch nicht ganz klar. Bildungsbürgermeister Vorjohann favorisiert einen Doppelstandort mit dreizügiger Oberschule und dreizügigem Gymnasium und hat dies auch in den Entwurf für den neuen Schulnetzplan geschrieben. Diese Nutzung erfordere eine flächeneffiziente Bauweise einschließlich Stapelung von Funktionen – beispielsweise der Stellplätze unter der Turnhalle. Der Standort können alternativ mit einer fünfzügigen Oberschule oder einem vier bis fünfzügigen Gymnasium bebaut werden. Die Oberschule wird bislang von der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit favorisiert. Vorjohann sieht jedoch keinen anderen Standort für das in dieser Stadtregion benötigte Gymnasium. Für eine fünfzügige Oberschule, wie sie im März vom Stadtrat bereits beschlossen worden ist (150. Oberschule), spricht Vorjohann von Investitionsschätzungen von 34,6 Millionen Euro. Für den Grunderwerb sind im Haushalt 2,8 Millionen Euro eingestellt.

Von Ingolf Pleil

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