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Schüler präsentieren die sanierte und erweiterte Oberschule Dresden-Weißig

Wandel zum modernen Lernen Schüler präsentieren die sanierte und erweiterte Oberschule Dresden-Weißig

Obwohl die Schüler bereits vor einem Jahr wieder in die Oberschule Weißig zurückgekehrt sind, musste die offizielle Wiedereröffnung auf sich warten lassen. Wegen baulicher Verzögerungen waren die Arbeiten Anfang des letzten Schuljahres noch nicht abgeschlossen. Am Mittwoch wurde die Einweihung nun nachgeholt.

Zehn Millionen Euro haben Sanierung und Erweiterung des Gebäudes gekostet, das jetzt drei Parallelklassen aufnimmt. Während der Bauarbeiten von August 2014 bis August 2016 haben die Schüler im Interimsgebäude am Berthelsdorfer Weg gelernt.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Obwohl die Schüler bereits vor einem Jahr wieder in die Oberschule Weißig zurückgekehrt sind, musste die offizielle Wiedereröffnung auf sich warten lassen. Wegen baulicher Verzögerungen waren die Arbeiten Anfang des letzten Schuljahres noch nicht abgeschlossen. „Wenn Schüler, Lehrer und Bauarbeiter gleichzeitig unter einem Dach arbeiten, kann das ganz schön an die Substanz gehen“, weiß Schulleiterin Ute Müller, die die symbolische Einweihung nun am Mittwoch nachholte. Schlussendlich haben sich alle Strapazen und verloren gegangenen Nerven bezahlt gemacht. „Wir alle genießen jetzt optimale Arbeitsbedingungen.“

Maximilian Voigt aus der 10

Maximilian Voigt aus der 10. Klasse führte Besucher, darunter auch den stellvertretenden Ortsvorsteher Hans-Jürgen Behr durch das Chemie-Kabinett der Oberschule Weißig.

Quelle: Dietrich Flechtner

Die umfänglichen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten, die 2014 begonnen hatten, zogen sich bis in den vergangenen Herbst. „Damals war eine Woche vor Schulbeginn der Eingangsbereich noch nicht gefliest und ich zweifelte mehr als einmal daran, dass wir rechtzeitig beginnen können“, erinnert sich Müller. „Aber der Unterricht konnte wie geplant stattfinden.“ Theoretisch jedenfalls. In Chemie- und Physikräumen war die technische Ausstattung nicht rechtzeitig geliefert geworden, weshalb dort erst nach den Herbstferien der praktische Unterricht beginnen konnte.

Rund zehn Millionen hat die Maßnahme gekostet, davon übernahm der Freistaat Sachsen gut ein Drittel. Dabei wurde das alte Schulgebäude umgebaut, saniert und um einen Neubau erweitert. „Es freut mich besonders, dass das alte Schulgebäude in den Komplex integriert wurde“, sagt Hans-Jürgen Behr (CDU), stellvertretender Ortsvorsteher. „Als die Schule zu DDR-Zeiten nach Typ-Dresden-Vorlage gebaut wurde, ergänzte man sie um ein Satteldach und eine Aula. Dafür bekam die Gemeinde Schönfeld-Weißig seinerzeit einen Innovationspreis.“

Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) bezeichnete das Bauen an sich als „eines der letzten Abenteuer der Neuzeit“ und fügte an: „Das Bildungswesen bedeutet die Zukunft für uns alle, daher benötigt es Zuversicht und Engagement.“ Trotz der Modernisierung bleiben bei den rund 320 Schülern ein paar Wünsche offen. „An den Terrassen bei der Turnhalle war mal ein Grünes Klassenzimmer angedacht“, merkt Schulsprecher Maximilian Voigt an. „Es wäre schön, wenn dieser Plan weiter verfolgt wird.“ Auch über eine Möglichkeit der Theater-AG, sich einem breiteren Publikum präsentieren zu können, würde man sich freuen.

Von Gerrit Menk

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