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68. Grundschule in Dresden bekommt Anbau

Mehr Platz für Hortkinder 68. Grundschule in Dresden bekommt Anbau

Die mehr als 300 Kinder der 68. Grundschule „Am Heiligen Born“ in Leubnitz-Neuostra können sich auf mehr Platz freuen. Ende 2018 soll der neue Erweiterungsneubau eröffnet werden. Der Rohbau wurde bereits in den vergangenen Tagen fertiggestellt.

So soll der Anbau aussehen, wenn er einmal fertig ist.
 

Quelle: NHzwo-projects

Dresden.  Die mehr als 300 Kinder der 68. Grundschule „Am Heiligen Born“ in Leubnitz-Neuostra können sich auf mehr Platz freuen. Ende 2018 soll der neue Erweiterungsneubau eröffnet werden. Der Rohbau wurde bereits in den vergangenen Tagen fertiggestellt. Jetzt folgt der Innenausbau des Objektes. Die Arbeiten laufen bereits seit November vergangenen Jahres.

„Im Altbau gibt es nicht ausreichend Platz für die Hortkinder, da für die Betreuung im Hort andere Richtlinien gelten als für den Unterricht. Deshalb muss ein Teil der Kinder am Nachmittag an anderen Standorten betreut werden. Der Neubau soll dieses Problem endlich lösen“, erklärt Sabine Bibas, Leiterin des Eigenbetriebs Kindertageseinrichtungen der Stadt Dresden. Neben den neuen Schul- und Horträumen entsteht in dem Anbau auch ein Speisesaal. Das Gebäude soll über verglaste Übergänge mit dem Altbau verbunden werden.

Die Stadt nutzt die Bauarbeiten, um das gesamte Gelände der Schule umzugestalten. Eine der größten Herausforderungen: Die Schule liegt an einem Hang über dem Koitzschgraben. Bei Starkregen fließen große Wassermassen in den Bach. Um den Fluten Herr zu werden, wird der gesamte Tiefbau auf dem Gelände umgestaltet. So soll unter anderem ein unterirdisches Auffangbecken unter dem Sportplatz entstehen, der ebenfalls ausgebaut wird. Die neue Laufstrecke hinter dem Schulgebäude wurde bereits in den vergangenen Wochen fertiggestellt. Ebenfalls hinter dem Schulgebäude wird ein neuer und größerer Schulhof eingerichtet.

Damit die Bauarbeiten zügig vorangehen, wurde im westlichen Bereich des Hofes ein neuer Zugang für die Schüler geschaffen. Der kleine Weg führt über einen angrenzenden Spielplatz. „Diese Maßnahme war notwendig, um die Kinder nicht zu gefährden“, erklärt Projektleiterin Maren Flechner. Es gibt nur eine Straße, die auf das Gelände führt. Die wird derzeit teilweise von den Bauarbeitern blockiert. Um die Kinder zu schützen, wolle man sie möglichst weit von der Baustelle fern halten.

Die Gesamtkosten für Projekt inklusive der teilweisen Sanierung des Altbaus belaufen sich auf rund 4,6 Millionen Euro. Davon entfallen 3,4 Millionen Euro auf den Anbau. Das Vorhaben soll mit Mitteln aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ des Freistaates gefördert werden. In welcher Höhe ist noch unklar.

Von Hauke Heuer

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