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Wehlener Straße in Dresden wird ab Ende Juni saniert

Fördermittel da Wehlener Straße in Dresden wird ab Ende Juni saniert

Die Wehlener Straße wird ab Ende Juni für rund 7,2 Millionen Euro zwischen der Ankerstraße und der Schlömilchstraße grundhaft saniert. „Der Fördermittelbescheid ist jetzt da“, sagte Reinhard Koettnitz, Amtsleiter des Straße- und Tiefbauamts am Donnerstag auf DNN-Anfrage.

 
 

Quelle: Anja Schneider/Archiv

Dresden. Die Wehlener Straße wird ab Ende Juni für rund 7,2 Millionen Euro zwischen der Ankerstraße und der Schlömilchstraße grundhaft saniert. „Der Fördermittelbescheid ist jetzt da“, sagte Reinhard Koettnitz, Amtsleiter des Straße- und Tiefbauamts am Donnerstag auf DNN-Anfrage. Der Baubeginn war eigentlich schon Mitte April geplant, verzögerte sich aber, weil die Stadt erhoffte 1,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Landeshaushalt zunächs nicht zugesagt bekam (DNN berichteten). „Es war für uns eine sehr schwierige Lage, als es hieß, dass für neue Projekte keine Fördermittel da seien“, sagte Koettnitz dazu.

Das hat sich nun geändert. 60 Millionen Euro für den kommunalen Straßen- und Brückenbau haben Verkehrs- und Finanzministerium vereinbart, was Landespolitiker derzeit zu Jubelarien anspornt. „Damit können auch in Dresden weitere dringende Bauarbeiten in Angriff genommen werden“, sagt etwa Albrecht Pallas (SPD). Die Beseitigung eines Sanierungsstaus könne voran gehen.

So einfach ist es dann aber doch nicht. So kursiert eine Liste mit zwölf Projekten, die nun angeblich in Dresden begonnnen werden können. Einige davon sind laut Amtsleiter Koettnitz fast abgeschlossen, etwa die Sanierung einer Stützmauer an der Schillerstraße. Dass es für das mit 91 000 Euro vergleichsweise erschwingliche Vorhaben im Nachhinein noch Fördermittel geben soll, ist den Amtsleiter neu. Andere Projekte, etwa der Neubau der Nossener Brücke im Zuge des Stadtbahn-2020-Projekts oder der Ausbau der Bundesstraße 6 weisen weit in die Zukunft. Bei wieder anderen Projekten, etwa dem bereits begonnenen Ausbau der Augustusbrücke oder dem derzeit einem Baustopp unterworfenen Stadtbahn-Bau auf der Oskarstraße, waren die Fördermittel ohnehin schon fest einkalkuliert. Dort ist lediglich Vollzug zu melden.

Wirkliche Änderungen scheint es nur bei zwei Vorhaben zu geben: der Wehlener Straße und der Fußwegsanierung auf dem Blauen Wunder. Den rund 418 000 Euro teuren Ausbau hat Dresden ohne Fördermittelzusage begonnen, bekommt nun nachträglich noch Landesmittel. „Das ist erfreulich“, sagt Koettnitz, der nicht sagen kann, wie groß der Anteil Dresdens an den zusätzlichen 60 Millionen Euro für Sachsens Kommunen sein wird. Das müsse die Zeit zeigen.

Die kommt Dresden übrigens an der Wehlener Straße teuer zu stehen. Nach einer Mitteilung von Heike Ahnert, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, werde wegen dem verzögerten Baubeginn mit Mehrkosten von einem „höheren sechsstelligen“ Betrag gerechnet. So stehe es in einem Quartalsbericht zur Entwicklung des Schulstandorts. Ahnert wirft die Frage auf, warum nicht auf die Fördermittel verzichtet wurde – für 2017 wurden wohl zunächst nur 450 000 Euro beantragt – wenn anschließend trotz Förderung hohe Mehrkosten herauskommen. Die Wehlener Straße bleibt Streitgegenstand.

Immerhin scheint der Zeitplan noch halbwegs aufzugehen. Am 24. Mai soll das Bauvorhaben im Vergabeausschuss eine Rolle spielen, anschließend so bald wie möglich der Bau beginnen. Sobald das Gymnasium im ehemaligen Straßenbahnhof Tolkewitz einzieht, „sollen die Presslufthammer aus der Hand gelegt werden“, sagt Koettnitz. Bedeutet: Vor Schuljahresbeginn 2018/19 soll die Straßensanierung am neuen Schulkomplexstandort mit 1800 Schülern fertig sein.

Von Uwe Hofmann

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