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Quartiersbus für Dresden-Trachenberge rückt in weite Ferne

Hoher Aufwand für geringen Nutzen Quartiersbus für Dresden-Trachenberge rückt in weite Ferne

Die Stadtverwaltung hat einer verbesserten Anbindung der Trachenberger Wohngebiete oberhalb der Maxim-Gorki-Straße eine Absage erteilt. Der Stadtrat hatte im September 2016 eine Testphase für eine Buslinie beschlossen, mit der das potenzielle Fahrgastaufkommen ermittelt werden soll. Doch selbst auf diesen Test will die Verwaltung verzichten.

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Der Trachenberger Platz mit Blick in die Trachenberger Straße.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Stadtverwaltung hat einer verbesserten Anbindung der Trachenberger Wohngebiete oberhalb der Maxim-Gorki-Straße eine Absage erteilt. Der Stadtrat hatte im September 2016 eine Testphase für eine Buslinie beschlossen, mit der das potenzielle Fahrgastaufkommen ermittelt werden soll. Doch selbst auf diesen Test will die Verwaltung verzichten, wie aus einer Informationsvorlage für den Stadtrat hervorgeht.

Es sei eine neue Buslinie zwischen Wilder Mann und Haltepunkt Pieschen über die Döbelner Straße geprüft worden. Doch da diese Straße schlecht ausgebaut ist, könnten dort Standardbusse nicht regelmäßig fahren. Deutliche Fahrgastzuwächse seien zudem nicht zu erwarten. Der Einsatz eines kleineren Quartierbusses sei nur zwischen Hubertusstraße und Trachenberger Straße möglich. Daraus ergebe sich eine ungünstige Linienführung mit Kosten von 213 000 Euro pro Jahr, aber einer geringen Erschließungswirkung. Ein Plus von 120 Fahrgästen pro Tag würde die jährlichen Betriebskosten um 320 000 Euro erhöhen, heißt es in der Informationsvorlage.

„Dass in dem Gebiet keine größeren Busse fahren können, war von vornherein klar“, erklärte CDU-Stadtrat Veit Böhm, der den Stadtratsbeschluss mitinitiiert hat. „Deshalb haben wir schon im Antrag formuliert, dass Quartierbusse eingesetzt werden sollen.“ Böhm geht davon aus, dass die Verwaltung jetzt weitere Varianten für eine Pilotlinie prüfen wird. „Der Stadtratsbeschluss ist eindeutig formuliert.“ Er erwarte, dass dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau in absehbarer Zeit neue Pläne vorgestellt werden.

Von tbh

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