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Neue B 6 in Dresden – Autotunnel für Am Urnenfeld gefordert

Deges stellt Pläne vor Neue B 6 in Dresden – Autotunnel für Am Urnenfeld gefordert

Kurz vor dem zweiten Info-Abend zum Verlauf der neuen Bundesstraße 6 in den Stadtteilen Kemnitz, Stetzsch und Cossebaude meldet sich Peter Bartels, SPD-Stadtrat und Mobschatzer Ortsbeiratsmitglied, mit Kritik an den Plänen zu Wort.

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So soll die neue Bundesstraße 6 an der Seegärten-Siedlung verlaufen.

Quelle: DEGES

Dresden. Kurz vor dem zweiten Info-Abend zum Verlauf der neuen Bundesstraße 6 in den Stadtteilen Kemnitz, Stetzsch und Cossebaude meldet sich Peter Bartels, SPD-Stadtrat und Mobschatzer Ortsbeiratsmitglied, mit Kritik an den Plänen zu Wort. Die Bewohner der drei betroffenen Stadtteile und auch von Mobschatz erwarteten, dass die Belastung durch die neue Straße über das gesetzlich erforderliche Maß hinaus verringert werden, auch wenn das das derzeit auf rund 83 Millionen Euro geschätzte Vorhaben verteuern könnte. Die Planungsgesellschaft Deges hatte ihre Entwürfe bereits Ende März ein erstes Mal Betroffenen vorgestellt und war dabei auf relativ geringe Kritik getroffen (DNN berichteten). Weil damals nicht alle Interessierte in den Saal kommen konnten, laden Stadt und Deges am Donnerstagabend, 18 Uhr, erneut in den Spiegelsaal des Restaurants „Da Remi“, Weistropper Straße 2, ein.

Im Vorfeld meldet sich Bartels mit seinem „im Auftrag betroffener Bürger“ verfassten Schreiben an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) zu Wort, das sich auf eine Erörterung im Petitionsausschuss der Stadt bezieht und den DNN vorliegt. Bartels fordert darin vor allem, das Abbinden der Straße Am Urnenfeld zu überdenken. Die Deges baut dort nur einen Tunnel für Fußgänger und Radler, ein Autotunnel wäre mit Kosten von rund 4,6 Millionen Euro an dieser Stelle schlicht zu teuer. Stattdessen wird die Straße „Am Hang“ so weit ertüchtigt, dass sie den Anliegerverkehr von sonst abgehängten Siedlungshäusern zum Grünen Weg bringen kann. Dort wird eine Autobrücke über die neue Straße errichtet. Dieses Modell würde rund 950 000 Euro kosten und wird daher von der Deges bevorzugt.

Bartels plädiert dagegen für einen Tunnel mit nur drei Meter Durchfahrtshöhe. Das würde auch Kleingärten retten, die derzeit vom Ausbau von Am Hang betroffen sind. Die Straße Am Urnenfeld nutzen derzeit auch viele Mobschatzer, um in die Stadt zu gelangen. Außerdem fordert Bartels, die „Betrachtung der Lärmemission“ mit „konkreteren Angaben“ nachzubessern. Die Deges verspricht durch allerdings sechs Meter Hohe Schutzwände vielerorts eine Verbesserung der derzeitigen Verhältnisse.

Von Uwe Hofmann

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