Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Flughafen Dresden: Sommerflugplan mit 30 Zielen in 13 Ländern

Faro, Dalaman und Reykjavík als neue Ziele Flughafen Dresden: Sommerflugplan mit 30 Zielen in 13 Ländern

Das Jahr 2016 hat dem Flughafen Dresden mit 1,66 Millionen Passagieren mal wieder ein Minus beschert, ins neue Jahr ist man dagegen „fulminant gestartet“, wie Geschäftsführer Markus Kopp bei der Vorstellung des Sommer-Flugplans sagte. Reichlich 205.000 Passagiere wurden im Januar und Februar gezählt.

Blick auf den Flughafen Dresden.
 

Quelle: Dpa

Dresden.  Das abgelaufene Jahr hat dem Flughafen Dresden mit 1,66 Millionen Passagieren mal wieder ein Minus beschert (-3,4 Prozent), ins neue ist man dagegen „fulminant gestartet“, wie Geschäftsführer Markus Kopp bei der Vorstellung des Sommer-Flugplans am Mittwoch sagte. Reichlich 205 000 Passagiere wurden im Januar und Februar gezählt, ein Zuwachs von 5,6 Prozent. Und im laufenden Monat habe sich die besondere Lage des Dresdner Flughafens, eingeklemmt zwischen den Hauptstadtflughäfen Prag und Berlin und nur 120 Kilometer vom nächsten Regionalflughafen in Leipzig entfernt, einmal gelohnt. Das streikende Berliner Bodenpersonal hat Klotzsche 146 zusätzliche Landungen und Starts mit fast 11 000 Passagieren beschert. „Dresden steht besser da, als viele oft meinen“, sagte Kopp daher. Mehrfach.

Grund für dieses Mantra hat er wohl auch wegen der Bilanz des abgelaufenen Jahres, das vor allem wegen dem Einbruch des bisher stärksten touristischen Marktes um knapp 42 000 Passagiere (-50,5 Prozent), der Türkei, so schwache Passagierzahlen aufwies. Ohne diese Entwicklung hätte man ein Plus von 3,7 Prozent ausweisen können, meinte Kopp. Wirtschaftlich gesehen kündigte der Flughafen-Chef kündigte „das beste Ergebnis der letzten zehn Jahre“ an. Ein Minus werde es dennoch aufweisen, schließlich habe man jährlich zehn bis zwölf Millionen Euro Abschreibungskosten für den Neubau der Start- und Landebahn zu erwirtschaften. In fünf oder sechs Jahren will er eine schwarze Null erreichen.

Ein gutes Tourismusgeschäft wäre dafür ein guter Anschub, bisher machen die Ferienflieger nur ein Drittel des Passagieranteils aus. Am Boden tut sich dafür schon einiges. Derzeit wird der Reisemarkt umgestaltet, er soll künftig freundlicher wirken und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Das Ergebnis will man zum Familientag am 7. Mai vorstellen.

2017 werden 30 Ziele in 13 Ländern angeboten, eine Destination mehr als noch 2016, was pro Woche 700 zusätzliche Plätze ausmacht. Neu im Angebot sind das portugiesische Faro, dass nach großer Nachfrage wieder in den Flugplan Aufnahme gefunden hat. Die in Dresden stark vertretene Fluggesellschaft Germania fliegt ab 30. März zwei Mal in der Woche dort hin. Germania steuert ab 8. Mai auch einmal pro Woche das türkische Dalaman an – die unter den preisbewussten Dresdner Touristen sehr beliebte Türkei will der Flughafen so schnell nicht aufgeben. Außerdem fliegt Germania, die in Dresden zwei Boeing 737 stationiert haben, ab 28. Juni auch im Sommer ins isländische Reykjavik.

Ab 7. Mai kommt durch FlyEgypt das Hurghada hinzu – Ägypten werde nach Einschätzung von Tourismusexperten als der Wachstumsmarkt des laufenden Jahres eingeschätzt, meint Kopp. Er muss dagegen den Verlust eines etablierten Magneten verschmerzen. Es gibt keine Flüge mehr nach Barcelona. „Für uns sehr überraschend, weil die Flugzeuge mit 80 Prozent gut ausgelastet waren“, wie Kopp sagte. Hintergrund sei eine Forderung des Billigfluganbieters Vueling, nur bei einer Zahlung von 200 000 Euro pro Saison die Verbindung aufrecht zu erhalten. Das seien übliche Verhandlungstaktiken im Billiggeschäft, meinte Kopp. Und der Hauptgrund dafür, warum Billigflieger Dresden kaum ansteuern.

www.dresden-airport.de

Von Uwe Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Auto & Verkehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.