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Dresdner Marathon-Organisatoren wollen 2018 an kürzeren Sperrzeiten arbeiten

Nach Kritik Dresdner Marathon-Organisatoren wollen 2018 an kürzeren Sperrzeiten arbeiten

Der Dresden-Marathon sorgt alljährlich für schöne Bilder. Tausende Sportler laufen durch die malerische Kulisse von Alt- und Neustadt. Doch die schöne Strecke hat ihren Preis: Neben viel Lob gab es am Sonntag auch Ärger über die vielen Sperrungen. Die Organisatoren wollen das Procedere 2018 weiter optimieren.

Tolle Bilder vom Laufsport und einen Sieger mit kurioser Anreise: Der Dresden-Marathon sorgte am Sonntag für viele schöne Bilder.

Quelle: Lutz Hentschel

Dresden. Tolle Bilder vom Laufsport und einen Sieger mit kurioser Anreise: Der Dresden-Marathon sorgte am Sonntag für viele schöne Bilder. Doch nicht alle Dresdner waren über die Sportveranstaltung glücklich. Denn für die schöne Strecke waren weite Teile des Stadtgebietes zeitweise lahmgelegt. Vor allem die Neustadt traf es für massiv. Für etwa 30 Minuten waren rechtselbisch alle Ost-West-Routen gesperrt, da die Läufer von der Elbe bis hoch zur Stauffenbergallee rannten.

Organisationschef Peter Eckstein räumte auf DNN-Anfrage ein, dass es an manchen Stellen leider etwas dauerte, bis alle Straßen wieder frei waren. Die zuständige Firma habe nicht überall gleichzeitig die Sperrungen aufheben können. „Wir werden diese Route bei der Planung für 2018 besonders berücksichtigen“, kündigte Eckstein an.

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Der Kenianer Dickson Kurui läuft beim Dresden-Marathon als Sieger ins Ziel.

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Zugleich warb der Marathon-Chef für das Bürgertelefon, an dass sich betroffene Dresdner wenden konnten. „Viele Dresdner riefen im Vorfeld bei mir persönlich an und wir haben im gemeinsamen freundlichen Telefonat nach Routen gesucht, die befahrbar sind. Das kann aber meist nur nach individuellem Erfordernis geschehen, denn wir müssen genau wissen, wer zu welcher Uhrzeit von woher, nach wohin fahren möchte. Alle Anrufer wurden im Verlauf der Telefongespräche zunehmend freundlicher und haben sich meist am Ende für unsere ‚Beratung‘ bedankt“, berichtet er.

Bei der Streckenwahl werde jedes Jahr gemeinsam mit der Stadt in Kompromiss gefunden, die Zusammenarbeit sei „hervorragend“, lobt Eckstein. “An einem Tag im Jahr findet in den meisten größeren Städten der Welt ein Marathon statt. Der Termin ist vorher lange bekannt“, wirbt er um Verständnis. Die Teilnehmer sollten die Stadt von ihrer besten Seite aus kennenlernen. Und nicht zuletzt spüle der Lauf jährlich 3,6 Millionen Euro in die Stadt, die Läufer und Begleitpersonen ausgeben. „Der Imagegewinn für Dresden ist immens“, sagt der Organisator. „Für alle anderen Sperrungen und Staus, bis auf diesen einen Tag, sind wir nicht verantwortlich.“

Von S. Lohse

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