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Autobahn 4 wird in Dresden ab Mai zur Baustelle

Zwischen Neustadt und Altstadt Autobahn 4 wird in Dresden ab Mai zur Baustelle

Die Autobahn 4 in Dresden wird zur Baustelle. Ab 3. Mai will das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) zwischen den Auffahrten Altstadt und Neustadt in Fahrtrichtung Chemnitz auf rund drei Kilometern die Fahrbahn erneuern. Für die täglich rund 86 800 Autofahrer bedeutet das vor allem eins: Sie müssen mit Staus rechnen.

Bei den Arbeiten wird auch die Ab- und Auffahrt Dresden-Neustadt saniert. Im gesamten Abschnitt gilt ein Tempolimit.

Quelle: Grafik: Alexander Eylert

Dresden. Die Autobahn 4 in Dresden wird zur Baustelle. Ab 3. Mai will das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) zwischen den Auffahrten Altstadt und Neustadt in Fahrtrichtung Chemnitz auf rund drei Kilometern die Fahrbahn erneuern. Für die rund 86 800 Autofahrer, die dort laut einer Zählung der Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) täglich unterwegs sind, bedeutet das vor allem eins: Sie müssen mit Staus rechnen.

Gebaut wird bis Oktober auf den drei Fahrbahnen in Richtung Chemnitz, betroffen sind aber alle sechs Fahrspuren, weil das Lasuv auch „weitestgehend unter Aufrechterhaltung aller sechs Spuren“ sanieren will, wie Pressesprecherin Isabel Siebert mitteilt. Das bedeutet für den gesamten Verkehr, der laut Bast einen Schwerlast-Anteil von knapp 17 Prozent hat, dass es eng wird. Entsprechende wird in der Baustelle auch das Tempo gedrosselt. Wie stark und wie sehr man deshalb mit Staus auf der A4 in Dresden rechnet – diese Fragen beantwortete das Lasuv nicht.

Rund 5,1 Millionen Euro soll der komplette Ausbau der Betonfahrbahn und der neue Einbau von Gussasphalt kosten. Auch alle sechs auf der Strecke befindlichen Brücken erhalten eine neue Asphaltdecke. Die Betonfahrbahn sei abnutzungsbedingt verschlissen und müsse erneuert werden, teilt Sprecherin Siebert zu den Gründen des Vorhabens mit.

Um das Baufeld frei zu machen und die Bauarbeiten abzusichern, wird zunächst etwa eine Woche lang hauptsächlich in den Abend- und Nachtstunden die Verkehrsführung für die eigentlichen Straßenbauarbeiten aufgebaut. Dabei könne es „vorübergehend zu spürbaren Verkehrsraumeinschränkungen kommen“, wie das Lasuv die Staugefahr umschreibt.

Am ersten Maiwochenende werden zwei der Fahrspuren in Richtung Chemnitz auf die Gegenfahrbahn verlegt, eine bleibt auf der Fahrbahn in Richtung Chemnitz, damit Autofahrer auch während der Bauzeit an der direkt von den Arbeiten betroffenen Abfahrt Neustadt ab- und auffahren können. Anschließend wird bis Mitte August auf jeweils einer Fahrspur gebaut. Am 18. August soll die Fahrbahnerneuerung abgeschlossen sein und alle drei Fahrspuren werden wieder zurückverlegt. Die Fahrbahneinengung bleibt aber noch bis Oktober erhalten, weil die Arbeiter dann noch die Leitplanken auf dem Mittelstreifen erneuern und „weitere Restleistungen“ erledigen, wie das Lasuv mitteilt. In dieser Zeit gilt auf der gesamten Strecke Tempo 80.

Vom 7. bis 31. Juli wird zudem die Auf- und Abfahrt Neustadt saniert. Dafür werden der Reihe nach die Abfahrten Kötzschenbroder Straße, die Abfahrt Washingtonstraße und die Auffahrten Kötzschenbroder Straße aus Richtung Radebeul und Dresden für je ein Wochenende gesperrt. Die Auffahrt von der Washingtonstraße wird voraussichtlich im Oktober erneuert.

2018 soll es auf der A 4 von der Abfahrt Altstadt bis zur Raststätte Dresdner Tor weiter gehen. Auch die Überfahrt von der A 17 aus Prag auf die A 4 Richtung Chemnitz soll dann nach Plänen des Lasuvs erneuert werden.

Von Uwe Hofmann

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