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Wimbledon: Alle gegen Djokovic - Keine klare Favoritin

Tennis Wimbledon: Alle gegen Djokovic - Keine klare Favoritin

In Wimbledon scheint Novak Djokovic kaum besiegbar. Bei den Damen ist die Favoritenfrage nicht so eindeutig. Wenn es gut läuft, darf sich auch eine Deutsche wieder Chancen ausrechnen.

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Will seinen Titel in Wimbledon verteidigen: Novak Djokovic.

Quelle: Andy Rain

London. Die Tennisprofis starten heute in Wimbledon ins dritte Grand-Slam-Turnier der Saison. Im Vorjahr holten sich der Serbe Novak Djokovic und Serena Williams aus den USA die Titel.

Wird das diesmal wieder so sein? Und wie sind die Aussichten für Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber? Antworten auf wichtige Fragen vor dem Beginn des Rasen-Klassikers in London.

Wer ist der Favorit bei den Herren?

Die Frage ist leicht zu beantworten. Sie sei gar "albern", wie es der Australier Nick Kyrgios formulierte. Natürlich ist es Titelverteidiger Novak Djokovic. Der Serbe gewann Anfang des Monats erstmals die French Open. Es war der einzige Titel der vier größten Turniere, der dem Schützling von Boris Becker noch fehlte. Dem 29-Jährigen könnte es 2016 gelingen, den Grand Slam zu schaffen, also alle vier bedeutendsten Titel in einem Jahr zu holen.

Wer könnte außer Djokovic in Wimbledon triumphieren?

Sollte Djokovic schwächeln, kommt Andy Murray als Sieger infrage. Der Wimbledon-Gewinner von 2013 musste sich bei den Australian und bei den French Open erst im Finale Djokovic geschlagen geben. "Novak und Andy sind die, die es zu besiegen gilt", sagte Roger Federer. Ein achter Wimbledon-Sieg des Schweizers wäre eine Überraschung. Zu lange kämpfte der 34-Jährige in den vergangenen Monaten mit Verletzungen. Auf Djokovic würde Federer schon im Halbfinale treffen.

Wer sind die Favoriten bei den Damen?

Das Rennen ist viel offener. Serena Williams gilt als Favoritin Nummer eins. Die Amerikanerin ist Weltranglisten-Erste und tritt als Titelverteidigerin an. In diesem Jahr strahlt sie allerdings bisher nicht die Dominanz der Vergangenheit aus. Drei Grand-Slam-Endspiele nacheinander hat die 34-Jährige verloren. French-Open-Siegerin Garbiñe Muguruza, Agnieszka Radwanska, Simona Halep oder Angelique Kerber könnten die Gunst der Stunde nutzen. "Die Chance bei den Damen ist so groß wie nie", sagte Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner.

Wie stehen die Chancen der Deutschen?

Der Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber traut Rittner "alles" zu. In Melbourne kürte sich die Kielerin zur ersten deutschen Grand- Slam-Siegerin seit Steffi Graf. In Paris waren ihr dann allerdings die Erwartungen zu hoch, sie scheiterte in Runde eins. Als Nummer vier der Setzliste könnte Kerber im Viertelfinale auf die an fünf gesetzte Rumänin Halep treffen. Die Wimbledon-Finalistin von 2013, Sabine Lisicki, ist seit Monaten weit von ihrer Bestform entfernt.

Und die deutschen Herren?

Da steht der 19-jährige Alexander Zverev im Fokus. Ihm sagen selbst die Besten der Tennis-Branche eine erfolgreiche Zukunft voraus. Er nimmt aber erst zum zweiten Mal an Wimbledon teil. Erstmals ist Zverev bei einem Grand-Slam-Turnier gesetzt. In der 3. Runde wäre der tschechische Top-Ten-Spieler Tomas Berdych ein möglicher Gegner.

Sind alle Tennis-Stars beim Rasen-Klassiker dabei?

Nein. Die Herren-Konkurrenz läuft ohne den Spanier Rafael Nadal. Der Wimbledon-Sieger von 2008 und 2010 verzichtet wegen einer Handgelenkverletzung. Bei den Damen darf die Wimbledon-Siegerin von 2004, Maria Scharapowa, wegen ihrer Doping-Sperre nicht antreten.

Wo gibt es Wimbledon im Fernsehen?

Live nur im Bezahlfernsehen. Sky zeigt täglich bis zu zehn Stunden und vom gesamten Turnier nach eigenen Angaben über 350 Stunden live.

dpa

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