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Schulterverletzung: Kerber nicht bei Turnier in Nürnberg

Tennis Schulterverletzung: Kerber nicht bei Turnier in Nürnberg

Angelique Kerber hatte zuletzt zwei Enttäuschungen in Madrid und Rom zu verdauen, als sie jeweils ihr erstes Spiel verlor. Nun gab sie bekannt, dass sie Probleme an der Schulter habe, und daher nächste Woche in Nürnberg fehlen wird. Es ist eine Vorsichtsmaßnahme.

Nürnberg. Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber hat ihre Teilnahme am WTA-Sandplatzturnier von Nürnberg in der kommenden Woche wegen einer Schulterverletzung abgesagt.

Das teilten der Veranstalter und die 28 Jahre alte Australian-Open-Siegerin mit. "Ich bin so traurig, dass ich nicht vor dem fantastischen Heim-Publikum antreten kann", twitterte Kerber. Sie war als Weltranglistenzweite bei dem mit 250 000 Dollar dotierten Event am Valznerweiher topgesetzt.

Die Entscheidung war eine Vorsichtsmaßnahme der Kielerin vor den French Open, das Grand-Slam-Turnier in Paris beginnt in der Woche nach Nürnberg. "Ich werde mich jetzt behandeln lassen, um im Hinblick auf Paris kein Risiko einzugehen!", schrieb sie bei Facebook.

Kerber muss damit weiter auf ihren ersten Erfolg in Nürnberg warten. Im Vorjahr hatte sie vor dem Halbfinale wegen einer Rückenblessur zurückziehen müssen. "Natürlich ist die Absage sehr bedauerlich, aber im Profisport können Verletzungen wie diese vorkommen", sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel in einer Mitteilung.

Ohne Kerber treten sieben deutsche Spielerinnen fix in der ersten Hauptfeld-Runde an, die am Sonntag beginnt: Laura Siegemund, Annika Beck, Sabine Lisicki, Anna-Lena Friedsam, Julia Görges, Carina Witthöft und die junge Katharina Hobgarski dank einer Wildcard.

Favoritin auf den Titel ist nun US-Open-Finalistin Roberta Vinci, die Nummer sieben der Welt. 2015 hatte die Italienerin das Endspiel von Nürnberg gegen ihre Teamkollegin Karin Knapp aus Südtirol verloren.

Kerber hatte zuletzt schon zwei Enttäuschungen zu verkraften, als sie bei den hochkarätigen Sandplatzturnieren in Madrid und Rom ihre jeweils ersten Spiele verlor. In der italienischen Hauptstadt litt sie bereits unter den Beschwerden. "Ich war im Anschluss an Rom beim Arzt, da ich seit längerem mit Problemen an der Schulter zu tun habe", berichtete die Fed-Cup-Spielerin.

dpa

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