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Olympia: Russen hoffen trotz Suspendierung auf Scharapowa

Tennis Olympia: Russen hoffen trotz Suspendierung auf Scharapowa

Die Teilnahme von Maria Scharapowa am olympischen Tennis-Turnier in Rio de Janeiro bleibt für den russischen Verband trotz der Suspendierung der Olympia-Zweiten von 2012 ein Thema.

Moskau. "Wir hoffen sehr, dass Scharapowa bei den Olympischen Spielen antreten darf", erklärte Verbandspräsident Schamil Tarpischtschew nun in einem Statement.

Scharapowa ist derzeit suspendiert. Die 28 Jahre alte ehemalige Weltranglistenerste hat nach eigenen Angaben zehn Jahre lang ein Medikament genommen, das das seit Januar verbotene Mittel Meldonium enthält. Ein Termin für eine Anhörung beim Internationalen Tennis-Verband ist noch nicht bekannt.

Scharapowa war bei den Australian Open positiv auf die verbotene Substanz getestet worden. Es handelt sich bei Meldonium um ein Herzmedikament, das auch die Regeneration verbessern soll. In den vergangenen Wochen wurde es bei zahlreichen weiteren Sportlern vor allem aus dem osteuropäischen Raum nachgewiesen. Scharapowa droht eine mehrjährige Sperre.

"Ich will meine Karriere nicht so beenden. Ich hoffe, dass ich eine weitere Chance bekomme", hatte die 28 Jahre alte Russin nach Bekanntwerden ihres positiven Doping-Tests betont.

dpa

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