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Mögliches Djokovic-Murray-Duell im Davis-Cup-Viertelfinale

Tennis Mögliches Djokovic-Murray-Duell im Davis-Cup-Viertelfinale

Für die deutschen Tennis-Herren hat es nicht ganz gereicht mit dem Viertelfinal-Einzug. Besser lief es für den Titelverteidiger und den Rekordsieger. In Australien gab es beim Hewitt-Debüt Ärger. In der nächsten Runde könnte es zum Duell Djokovic gegen Murray kommen.

Birmingham/Melbourne. Angeführt von Andy Murray hat Titelverteidiger Großbritannien im Davis Cup das Viertelfinale erreicht.

Der Tennis-Olympiasieger entschied in Birmingham das Spitzeneinzel gegen den früheren US-Open-Finalisten Kei Nishikori nach fünf Sätzen in 4:54 Stunden mit 7:5, 7:6 (8:6), 3:6, 4:6, 6:3 für sich und sicherte den Briten damit den entscheidenden dritten Punkt. Murray hatte zuvor schon sein Einzel gegen Taro Daniel und das Doppel an der Seite seines Bruders Jamie gewonnen. Im Viertelfinale trifft der Vorjahressieger vom 15. bis 17. Juli auf Serbien mit dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Die Serben besiegten Kasachstan mit 3:2.

Neben den Briten, Serben und Deutschland-Bezwinger Tschechien kamen auch Rekordsieger USA, Frankreich, Italien und Argentinien weiter.

Die Italiener kamen gegen die Schweiz ohne Roger Federer und Stan Wawrinka zu einem 5:0-Erfolg und bekommen es jetzt mit Argentinien zu tun. Die Südamerikaner setzten sich in Danzig gegen Polen mit 3:2 durch. Auf Guadeloupe feierten die Franzosen ein 4:0 gegen Kanada. Frankreich ist nun Viertelfinal-Gegner der Tschechen.

Die USA holten am Sonntag durch John Isner den entscheidenden dritten Punkt in Australien. Isner bezwang in Melbourne Bernard Tomic 6:4, 6:4, 5:7, 7:6 (7:4) und servierte auf dem Rasenplatz im Vorort Kooyong 49 Asse. Der 32-malige Cup-Sieger trifft jetzt auf Kroatien, das gegen den Vorjahresfinalisten Belgien mit 3:2 gewann.

Die australische Mannschaft von Kapitän Lleyton Hewitt muss Mitte September dagegen wie Deutschland in der Relegation um den Verbleib in der Weltgruppe spielen. Zudem muss Ex-Profi Hewitt einen Streit zwischen Tomic und Nick Kyrgios schlichten, der wegen einer Viruserkrankung für die Partie gegen die USA abgesagt hatte.

"Das ist Quatsch, dass er krank ist", hatte Tomic noch während der Partie gegen Isner gesagt, was von Mikrofonen am Spielfeldrand aufgezeichnet wurde. Tomic beklagte, dass Kyrgios schon zwei Mal Verletzungen vorgetäuscht habe, um für Davis-Cup-Partien abzusagen.

dpa

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