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Djokovic in Melbourne nach Fünfsatzkrimi weiter

Tennis Djokovic in Melbourne nach Fünfsatzkrimi weiter

Die Superstars der Branche sind beim Grand-Slam-Auftakt in Melbourne wieder unter sich. Bei den Damen treffen Williams und Scharapowa schon im Viertelfinale aufeinander, bei den Herren sind Djokovic und Federer nur noch jeweils einen Sieg vom Klassiker entfernt.

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Novak Djokovic setzte sich erst nach fünf Sätzen durch.

Quelle: Filip Singer

Melbourne. Titelverteidiger Novak Djokovic und der Schweizer Roger Federer steuern bei den Australian Open weiter auf ihren mit Spannung erwarteten Halbfinal-Showdown zu, der Weg dorthin hätte für beide aber nicht unterschiedlicher verlaufen können.

Während sich Federer seiner Achtelfinal-Aufgabe gegen den Belgier David Goffin um kurz nach Mitternacht Ortszeit im Eiltempo mit 6:2, 6:1, 6:4 entledigte, musste Djokovic beim Fünfsatz-Krimi gegen Gilles Simon aus Frankreich Schwerstarbeit verrichten. Erst nach mehr als viereinhalb Stunden hatte der Tennis-Weltranglisten-Erste die Partie mit 6:3, 6:7 (1:7), 6:4, 4:6, 6:3 für sich entschieden.

Der Schützling von Boris Becker bekommt es jetzt im Viertelfinale mit dem Japaner Kei Nishikori zu tun, der den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga klar mit 6:4, 6:2, 6:4 besiegte. Federer spielt gegen den Tschechen Tomas Berdych, der den Spanier Roberto Bautista Agut mit 4:6, 6:4, 6:3, 1:6, 6:3 ausschaltete.

"Es war physisch ein sehr herausforderndes Spiel", gestand Djokovic nach der Partie. Dem 28-Jährigen unterliefen für ihn unglaubliche 100 (!) vermeidbare Fehler. "Solch eine Statistik hatte ich noch nie. Diese Zahl muss ich definitiv minimieren", sagte der Serbe mit Blick auf das Duell mit Nishikori am Dienstag.

"Es ist gut zu wissen, dass es, was die Anzahl der leichten Fehler angeht, gar nicht schlechter werden kann", sagte der erleichterte Djokovic. Simon hatte eine einfache Erklärung dafür, warum er gegen die Großen der Branche oft gut mithält. "Ich habe keine Angst vor ihnen", sagte der Franzose. Goffin zeigte gegen Federer dagegen zu viel Respekt und war chancenlos. "Ich bin sehr, sehr glücklich, dass es so gut gelaufen ist", meinte Federer.

dpa

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