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Wolfsburg verliert knapp bei Schweinsteigers ManUnited

Fußball Wolfsburg verliert knapp bei Schweinsteigers ManUnited

In den letzten 20 Minuten hat ManUnited gewankt: Die Wolfsburger glauben bis zum Schluss daran, im Theater der Träume zumindest einen Punkt zu holen.

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Trotz starker Leistung bei Manchester United unterliegt Wolfsburg 1:2.

Quelle: Peter Steffen

Manchester. Alles gegeben, nichts gewonnen: Der VfL Wolfsburg hat trotz starker Schlussphase gegen Manchester United knapp verloren. Die Mannschaft von Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger brachte im "Theater of Dreams" im berühmten Old Trafford ein 2:1 (1:1) über die Zeit.

Durch die Niederlage ist der VfL in der Champions League nach zwei Spieltagen der Gruppe B nun punktgleich mit dem Schweinsteiger-Team und den beiden anderen Mannschaften ZSKA Moskau und PSV Eindhoven.

Für ManUnited trafen der überragende Spanier Juan Mata (34./Handelfmeter) und Chris Smalling (53.). Die Führung hatte für die Wolfsburger Daniel Caliguiri (4.) erzielt.

"Da hätten wir uns einfach belohnen müssen", sagte Vfl-Trainer Dieter Hecking bei Sky. Das sah der Manager Klaus Allofs im ZDF genau so: "Mutig genug haben wir gespielt. Wir haben es gut gemacht."

Einig waren sich beide auch in der Ursachenforschung. "International darfst du dir keine Fehler leisten", sagte Hecking. Vor allem nicht in den entscheidenden Momenten, ergänzte Allof. Nicht nur für Allofs wäre ein Punkt verdient gewesen. "Wir müssen daraus Lehren ziehen", sagte Hecking.

Die Wolfsburger begannen mit der etwas defensiveren und eher auf Konter ausgerichteten 4-2-3-1-Aufstellung: Dafür musste Weltmeister André Schürrle zunächst draußenbleiben. Der zuletzt von Trainer Dieter Hecking kritisierte Nationalspieler sah, wie der Plan früh aufging. Nach einer Traumkombination bediente Max Kruse den frei stehenden Caliguiri, der den Angriff selbst eingeleitet hatte und dann mühelos einschob.

Mit der Führung im Rücken spielten die Wolfsburger mutig und aggressiv weiter. Schweinsteiger, den Trainer Louis van Gaal von Beginn an aufs Feld schickte, hatte viel zu tun, um Ordnung ins Spiel der Manchester-Truppe zu bringen. Schweinsteiger spielte neben Morgan Schneiderlin auf der Sechser-Position.

Nach knapp einer Viertelstunde wurde es dann so richtig gefährlich vor dem Wolfsburger Tor. Matteo Darmian flankte in die Mitte zu Juan Mata, der sofort abzog. Dante ging mit dem Kopf dazwischen und lenkte den Ball über das Tor. Kurz danach spielte Anthony Martial locker zwei Wolfsburger aus, der Schuss ging daneben.

Gefährlich war Manchester immer, wenn Mata am Ball war. Der Spanier hatte die auffälligsten Szenen bei den Gastgeber, bis Wayne Rooney die beste Chance vergab: Allein vor dem Tor jagte der englische Rekordstürmer den von Martial quer durch den Strafraum vorgelegten Ball über das Tor.     

ManUnited hielt danach den Druck auf die Wolfsburger hoch. Treffsicherer als Rooney war dann Mata, als er zum Elfmeter antrat. Nach einem Handspiel von Caliguiri (33.) ("Ich weiß nicht wohin mit der Hand.") ließ der spanische Mittelfeldspieler VfL-Keeper Diego Benaglio keine Chance und schob den Ball sicher ins linke untere Eck. Damit waren die Verhältnisse zurecht gerückt.

Auch beim zweiten Tor zeigte Mata seine Klasse: Artistisch verlängerte er mit der Hacke einen Ball von Schweinsteiger über die Wolfsburger Abwehr hinweg zu Linksverteidiger Chris Smalling. Der stand frei vor Benaglio und spitzelte den Ball in der 53. Minute ins Tor. "Kein eingespielter Spielzug", kommentierte Allofs, allerdings sah die Wolfsburger Abwehr auch nicht gut aus.

In der 70. Minute brachte Hecking dann frisches Personal: Nicklas Bendtner kam für den wenig überzeugenden Bast Dost, Schürrle für Maximilian Arnold. Und es hätte sich fast gelohnt. Vor allem Schürrle machte mächtig Dampf und sorgte für viel Gefahr.

"Die Einwechslungen waren extrem wichtig", lobte Allofs. In der 72. Minute hatte Schürrle den Ausgleich auf dem Fuß: Der Joker ließ im Strafraum Daley Blind stehen und zog knapp am links am Tor vorbei. Die Wolfsburger schnürten in der Schlussphase die Engländer in ihrer Hälfte geradezu ein. In der 87. zog Ricardo Rodriguez noch einen Freistoß knapp am Tor vorbei.

dpa

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