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Weltcup-Auftakt in Kanada: Deutsche mit Chancen

Biathlon Weltcup-Auftakt in Kanada: Deutsche mit Chancen

Simon Schempp posiert gut gelaunt mit ausgestreckten Armen bei Kaiserwetter am Schießstand in Canmore: "Die Rockys zum Greifen nah". Beim Weltcup-Auftakt in Übersee will es der Schwabe wieder wissen. Doch auch die anderen deutschen Skijäger haben im Sprint Chancen.

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Hat erneut das Podest im Blick: Simon Schempp.

Quelle: Claudio Onorati

Canmore. Simon Schempp hat an die Kleinstadt am Fuße der Rocky Mountains die allerbesten Erinnerungen. "Canmore kenne ich noch aus Juniorenzeiten. Das hat mir damals richtig gut gefallen", sagt der Schwabe vor dem Sprint-Wettkampf der Männer am Donnerstag.

Zusammen mit Erik Lesser, Florian Graf und Benedikt Doll gewann der Uhinger vor sieben Jahre bei der Junioren-WM die Goldmedaille mit der Staffel.

Beim Weltcup-Auftakt in Übersee sind neben Schempp auch Lesser und Doll über die zehn Kilometer am Start. Komplettiert wird das Team von Männer-Bundestrainer Mark Kirchner durch Arnd Peiffer und Rückkehrer Daniel Böhm. Die deutschen Skijäger haben sicherlich gute Podest-Chancen.

Auch weil die Topstars der Norweger sich lieber auf die Heim-WM in Oslo Mitte März vorbereiten. Der von Ricco Groß trainierte Russe Anton Schipulin dagegen ist genauso wie Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade aus Frankreich am Start. "Somit läuft es vermutlich auf den Klassiker zwischen Fourcade, Schempp und Schipulin hinaus", tippen die Experten vom Biathlon-Weltverband in ihrem Vorbericht.

Längst sind die deutschen Skijäger gut gelandet in Kanada. Von Calgary ging es die gut 110 Kilometer mit dem Bus westlich nach Canmore, ehe im Mannschaftsquartier eingecheckt wurde. Stimmungskanone Doll hat die Reise der Mannschaft nach Übersee auf Video dokumentiert und Ausschnitte davon sogar ins Internet gestellt.

Trainiert hat das in Bestbesetzung angetretene Team natürlich auch schon. "Viele Athleten und Trainer sind begeistert. Es ist schön einen Weltcup in Canmore zu haben", sagt Kanadas deutscher Trainer Matthias Ahrens. Seinem Schützling Nathan Smith, dem Vize-Weltmeister im Sprint, werden beim Heim-Weltcup Außenseiterchancen eingeräumt.

Die für Olympia 1988 in Calgary gebauten Anlagen sind vor acht Jahren komplett erneuert worden. "Sie sind auf internationalem Standard, sowohl im Biathlon als auch im Langlauf" sagt Ahrens. Neben den Skijägern kommen auch die Langläufer nach Canmore - zum Saison-Finale im März. Nun träumt Ahrens von einer Bewerbung für die WM 2020.

Nach dem Männer-Sprint geht es in Canmore am Freitag mit dem Frauen-Sprint und am Samstag mit den Massenstart-Wettkämpfen weiter. Beendet wird der Kanada-Weltcup am Sonntag mit den Mixed-Staffel, ehe die Skijäger weiterziehen in den US-Bundesstaat Maine. "In den USA war ich bis jetzt noch überhaupt nicht. Von daher ist Presque Isle für mich völlig neu", sagt Schempp.

dpa

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