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Watzke könnte Bayern-Wunsch von Hummels verstehen

Fußball Watzke könnte Bayern-Wunsch von Hummels verstehen

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke könnte einen Wechselwunsch des Fußball-Weltmeisters Mats Hummels zum Ligarivalen FC Bayern München nachvollziehen.

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Hans-Joachim Watzke will Mats Hummels nur ungern ziehen lassen.

Quelle: Bernd Thissen

München. "Ich glaube, wenn, dann wird es Richtung Bayern München gehen. Diese persönlichen Momente, dass er mit dem Club noch nicht fertig ist. Dass sein Vater, seine Mutter, sein Bruder in München wohnen. Seine Frau aus München ist, er selbst Münchner ist - da kommt schon eine ganze Menge an Komponenten zusammen", sagte Watzke am Montag in der TV Sendung Audi Star Talk und ergänzte: "Du stehst an einer Weggabelung: Nimmst du weiter den schweren, harten Weg oder nimmst du den etwas leichteren Weg."

Watzke ließ dabei durchblicken, dass die Dortmunder ihrem Kapitän im Gegensatz zu Robert Lewandowski nicht die Freigabe verweigern würden. Der BVB werde überlegen, was Mats Hummels wert ist. Der Verteidiger sei sehr viel wert. "Dann kommt die Frage, ist der aufnehmende Verein bereit, da mal richtig für in die Taschen zu fassen. Und wenn nicht, dann hat er weiterhin Vertrag." Hummels' Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2017.

Watzke schloss aus, dass sowohl Hummels, Nationalspieler Ilkay Gündogan als auch Offensivkraft Henrich Mchitarjan in der kommenden Saison noch beim BVB spielen. Er glaube nicht, dass der Tabellen-Zweite alle drei Leistungsträger halten könne. "Ich glaube nicht, dass wir alle drei Verträge verlängert bekommen. Ich glaube nicht, dass alle Drei hier im nächsten Jahr spielen", sagte Watzke. Allerdings rechnet er nicht mit einem Abschied des kompletten Trios. "Es ist völlig ausgeschlossen, dass alle Drei nächstes Jahr nicht für Borussia Dortmund spielen", sagte Watzke.

Gündogan soll vor einem Wechsel zu Manchester City stehen, die Gespräche mit Mchitarjan dauern an. Die Verhandlungen mit Marcel Schmelzer sind indes abgeschlossen. Der Außenverteidiger verlängerte seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Er war neben Hummels, Mchitarjan und Gündogan der vierte Profi mit einem nur bis 2017 gültigen Kontrakt.

In Sachen Mario Götze wäre Watzke nicht abgeneigt, über eine Rückholaktion zu diskutieren, sollte der FC Bayern bereit sein, ihn abzugeben. "Er hat bei uns alle Jugendmannschaften durchlaufen. Er hat die allergrößte Wertschätzung - auch meine persönliche", betonte Watzke. Beim Abgang 2013 habe Götze "vielleicht etwas unglücklich agiert", aber es gebe keine Vorbehalte.

dpa

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