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Schritt mit Wehmut: Hildebrand beendet seine Karriere

Fußball Schritt mit Wehmut: Hildebrand beendet seine Karriere

884 Minuten ohne Gegentor, deutscher Meister und WM-Dritter. Nach 17 Jahren verkündet Timo Hildebrand das Ende seiner Profi-Karriere. Ganz ohne Fußball wird sich seine Zukunft nicht gestalten - der 36-Jährige wechselt jedoch die Seiten.

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Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand beendet seine Profi-Karriere.

Quelle: Boris Roessler

Berlin. Nach 17 Jahren Profi-Fußball ist endgültig Schluss: Der siebenmalige Nationalspieler und ehemalige Bundesliga-Torwart Timo Hildebrand hat seine Laufbahn beendet.

Er freue sich nun auf die Karriere nach der Karriere und werde sein Hauptaugenmerk auf Marketing und Sponsoring legen, teilte der 36-Jährige auf seiner Homepage mit. Er arbeitet künftig für eine Stuttgarter Kommunikationsagentur.

"Ein solcher Schnitt ist natürlich immer mit etwas Wehmut verbunden", schrieb Hildebrand. Er blicke aber vor allem mit sehr viel Zufriedenheit und großer Dankbarkeit zurück. Hildebrand spielte viele Jahre beim VfB Stuttgart, ehe er nach verschiedenen Stationen im Ausland zuletzt bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag gestanden hatte. Dort stand er im Dezember vergangenen Jahres zum letzten Mal im Tor.

In der Bundesliga bestritt Hildebrand insgesamt 301 Partien. Bereits mit 21 Jahren war er Stammtorwart beim VfB Stuttgart. Mit den Schwaben gewann er 2007 die deutsche Meisterschaft. Während seiner Zeit beim spanischen FC Valencia wurde er 2008 spanischer Pokalsieger. Im Stuttgarter Tor stellte der 36-Jährige in der Bundesliga-Saison 2003 auch seinen bisher ungeschlagenen Rekord von 884 Minuten ohne Gegentor auf.

Von 2004 bis 2007 war der gebürtige Wormser siebenmal in der Nationalmannschaft zum Einsatz gekommen. Beim deutschen Sommermärchen und dem dritten WM-Platz 2006 war Hildebrand als Ersatzkeeper dabei. Kurz vor der EM 2008 wurde Hildebrand von Jogi Löw dann aussortiert. "Die Entscheidung war damals brutal für mich und hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen", sagte der Keeper in einem "Kicker"-Interview. Die Zeit in der Nationalmannschaft sei ihm aber trotzdem in bester Erinnerung geblieben.

dpa

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