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Qual der Wahl: Wer spielt Fed Cup gegen die Schweiz?

Tennis Qual der Wahl: Wer spielt Fed Cup gegen die Schweiz?

Es ist keine einfache Entscheidung für Barbara Rittner. Wen soll sie für das schwere Fed-Cup-Duell mit der Schweiz nominieren? Zuletzt spielten sich bei den Australian Open auch einige aus der zweiten Reihe in den Fokus.

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Anna-Lena Friedsam wurde nach starkem Fight im Achtelfinale gegen Agnieszka Radwanska von Krämpfen gestoppt.

Quelle: Mast Irham

Melbourne. Barbara Rittner ist seit Beginn der Woche wieder in Deutschland. Daheim und in aller Ruhe überlegt die Teamchefin der deutschen Fed-Cup-Mannschaft, wen sie für das Erstrunden-Duell mit der Schweiz in Leipzig am ersten Februar-Wochenende nominieren soll.

Bei den Australian Open in Melbourne konnte sich die Bundestrainerin eine Woche lang vom Zustand ihrer Tennisspielerinnen überzeugen. Lange hatte Rittner nicht mehr eine solche Auswahl. Die Deutsche Presse-Agentur beleuchtet die Chancen der Kandidatinnen vor der Nominierung am Mittwoch.

ANGELIQUE KERBER: An der deutschen Nummer eins führt kein Weg vorbei, die Kielerin ist gesetzt. In Melbourne zeigte Kerber nach einem wackeligen Erstrundenspiel konstante Leistungen und erreichte erstmals Down Under das Viertelfinale. Tendenz: Kerber ist definitiv gegen die Schweiz dabei.

ANDREA PETKOVIC: Die Darmstädterin hat ein kompliziertes Jahr hinter sich, an dessen Ende sie sogar an eine längere Pause dachte. Schied in Melbourne in der ersten Runde aus. Dennoch scheint sie wieder auf dem Weg zu alter Stärke zu sein. "Sie macht einen sehr stabilen Eindruck", sagte Rittner. Tendenz: Petkovic wird nominiert.

SABINE LISICKI: Die ehemalige Wimbledon-Finalistin musste gegen Ende des vergangenen Jahres wegen einer Knieverletzung pausieren, spielte vier Monate kein Match. Flog in Melbourne in der zweiten Runde raus, kündigte danach an, einen Reha-Block einlegen zu wollen. Rittner braucht aber fitte Spielerinnen. Tendenz: Lisicki ist nicht dabei.

JULIA GÖRGES: Die Norddeutsche hat nach einer enttäuschenden Saison einen großen Schnitt gemacht: Neuer Trainer, neuer Ausstatter, neuer Wohnort. Erreichte zu Jahresbeginn das Finale von Auckland, in Melbourne war in Runde zwei Schluss. Dafür steht sie im Doppel im Halbfinale. Tendenz: Görges ist wegen ihrer Doppelstärke dabei.

ANNIKA BECK: Die Bonnerin erreichte in Melbourne erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier das Achtelfinale. Hat ihr Spiel umgestellt, agiert nun viel aggressiver. "Annika hat sich toll entwickelt", lobte Rittner. "Ich habe hier mit meiner Leistung alles getan, jetzt muss ich abwarten", sagte Beck. Tendenz: Hat gute Chancen, dabei zu sein.

ANNA-LENA FRIEDSAM: Die deutsche Meisterin war in Melbourne die Entdeckung aus deutscher Sicht. Lieferte der Polin Agnieszka Radwanska im Achtelfinale einen tollen Fight, wurde dann aber von Krämpfen gestoppt. Rittner hält viel von ihr. Tendenz: Friedsam wird die Woche über zum Team gehören, bleibt aber Zuschauerin.

ANNA-LENA GRÖNEFELD: Die Nordhornerin liebt den Fed Cup, ist als Doppel-Spezialistin immer eine Kandidatin. Zumal dem Doppel gegen die Schweiz große Bedeutung zukommt. Schied bei den Australian Open aber im Doppel-Viertelfinale gegen Martina Hingis aus. Tendenz: Grönefeld wird nicht nominiert.

dpa

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