Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Paris St. Germain im CL-Viertelfinale - 2:1 bei Chelsea

Fußball Paris St. Germain im CL-Viertelfinale - 2:1 bei Chelsea

Es war das dritte Duell in drei Jahren: Im Klassiker der Champions League setzt sich wieder Paris gegen Chelsea durch. Den Unterschied macht der schwedische Top-Stürmer - mal wieder.

Voriger Artikel
Schon wieder Dahlmeier: Einzel-Bronze bei Biathlon-WM
Nächster Artikel
Scharapowa: "Bin entschlossen, wieder Tennis zu spielen"

Adrien Rabiot (l) erzielte das 1:0 für Paris.

Quelle: Facundo Arrizabalaga

London. Mit seinem 50. Treffer im Europapokal hat Schwedens Top-Stürmer Zlatan Ibrahimovic Paris St. Germain ins Viertelfinale der Champions League geschossen. Das Team um Torwart Kevin Trapp entschied den Klassiker gegen den FC Chelsea an der Stamford Bridge mit 2:1 (1:1) für sich.

Schon das Hinspiel gegen den englischen Titelträger hatte PSG vor eigenem Publikum 2:1 gewonnen. Adrien Rabiot (16. Minute) und Schwedens Top-Stürmer Zlatan Ibrahimovic (67.) erzielten die Tore für das Team des erneut starken Ex-Frankfurters Trapp. Diego Costa war der zwischenzeitliche Ausgleich für die Londoner gelungen (27.).

"Wir waren von Anfang an sehr gut im Spiel und haben auch nach dem Ausgleich konsequent weitergemacht und das zweite Tor nachgelegt", sagte Trapp im ZDF. Chelsea-Coach Guus Hiddink sprach im TV-Sender Sky von einem "am Ende schlechten Resultat". Als Tabellenzehnter der Premier League wird Chelsea wohl erstmals seit 2003 die Champions League in der kommenden Saison verpassen.

Paris dagegen folgte dem Bundesliga-Vertreter VfL Wolfsburg, Real Madrid und Benfica Lissabon in die Runde der besten Acht in der europäischen Königsklasse. Die Wolfsburger hatten sich tags zuvor gegen KAA Gent 1:0 durchgesetzt, Real mit 2:0 gegen AS Rom gewonnen.

Benfica kam beim russischen Meister Zenit St. Petersburg zu einem 2:1 (0:0)-Erfolg und machte nach dem 1:0-Hinspielsieg das Weiterkommen perfekt. Der brasilianische Angreifer Hulk (69. Minute) hatte die Gastgeber per Kopf in Führung gebracht, doch der Europa-League-Finalist der vergangenen Saison drehte durch Kapitän Nicolás Gaitán (85.) und Talisca in der Nachspielzeit die Partie.

Eine weitaus unterhaltsamere Partie sahen die Zuschauer in London. Das mit Spannung erwartete Duell unter der Leitung des deutschen Schiedsrichters Felix Brych (München) begann schon vielversprechend. Keine drei Minuten waren gespielt, als Chelsea-Angreifer Costa PSG-Schlussmann Trapp zu seiner ersten Parade zwang.

Auf der anderen Seite musste Branislav Ivanovic bei einem Schuss von Angel di Maria aus spitzem Winkel für seinen schon geschlagenen Keeper Thibaut Courtois klären (6.). Zehn Minuten später war der belgische Nationaltorwart dann aber geschlagen. Di Maria passte zu Ibrahimovic, der flach nach innen passte. Der heraneilende Rabiot hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz zum 0:1 abzuschließen.

Die Begegnung blieb offen und abwechslungsreich. Einen Ballverlust von Thiago Motta im Pariser Mittelfeld nutzten Willian und Pedro in feinem Zusammenspiel zum Konter. Costa setzte sich gegen Thiago Silva durch und ließ Trapp mit seinem Flachschuss keine Abwehrchance.

Im dritten K.o.-Duell der beiden Vereine in Serie in der Königsklasse waren die Gäste aus Frankreich insgesamt aber das überzeugendere Team. 2014 hatte sich Chelsea im Viertelfinale durchgesetzt, 2015 kamen die Pariser in der Runde der letzten 16 weiter.

Die Zweifel am diesjährigen Weiterkommen beseitigte Ibrahimovic mit seinem Treffer zum 1:2. Die Mannschaft des Niederländers Guus Hiddink, der als Nachfolger von José Mourinho die Blues wieder stabilisiert hatte, hätte nun schon drei weitere Tore erzielen müssen. Doch auch bei den eher harmlosen Versuch von Cesc Fabregas (75.) und Bertrand Traoré (85.) war Trapp zur Stelle.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport News
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr