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ManCity erreicht Halbfinale dank De Bruyne - PSG raus

Fußball ManCity erreicht Halbfinale dank De Bruyne - PSG raus

Manchester City darf weiter auf den ersten Titel in der Champions League hoffen. Der frühere Wolfsburger Kevin De Bruyne sorgt für den Erfolg gegen Paris Saint-Germain. Der Viertelfinal-Fluch für Zlatan Ibrahimovic, Kevin Trapp & Co. geht weiter.

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Kevin De Bruyne war der Matchwinner für Manchester City.

Quelle: Nigel Roddis

Manchester. Kevin De Bruyne hat Manchester City erstmals ins Halbfinale der Champions League geschossen und die Titelträume von Paris Saint-Germain und Superstar Zlatan Ibrahimovic beendet.

Nach dem 2:2 aus dem Hinspiel gewannen die Citizens das zweite Duell mit dem Team um den deutschen Fußball-Torwart Kevin Trapp 1:0 (0:0). Der frühere Wolfsburger De Bruyne zirkelte den Ball in der 76. Minute aus 20 Metern zum entscheidenden Treffer ins Tor. "Es fühlt sich super an, wir haben wir wirklich gut gespielt", schwärmte der Belgier. Trapp verursachte zuvor einen Foulelfmeter für ManCity, den jedoch Sergio Agüero verschoss (29.).

ManCity könnte damit in der Königsklasse weiter auf den FC Bayern und seinen nächsten Coach Pep Guardiola treffen, die Münchner wollen am Mittwoch bei Benfica Lissabon den Sprung ins Halbfinale schaffen. "Was für ein fantastischer Moment für uns. Wir hatten viele Ups und Downs in der Saison, aber in der Champions League läuft es für uns", sagte Manchesters überragender Keeper Joe Hart. Paris scheiterte in der vierten Saison nacheinander im Viertelfinale und wartet seit 21 Jahren auf den Einzug unter die besten vier Teams Europas.

Ohne den gelbgesperrten Innenverteidiger David Luiz fehlte PSG früh die defensive Ordnung. Immer wieder trieb De Bruyne das Angriffsspiel von ManCity an. Die erste große Chance hatten jedoch die Gäste, Englands Nationaltorwart Hart lenkte einen Freistoß von Ibrahimovic aus knapp 30 Metern über die Latte (16.).

Auf der anderen Seite strich der Weitschuss von Agüero nach Ballverlust von Ibrahimovic nur knapp am Tor von Trapp vorbei (24.). Der ehemalige Frankfurter grätschte fünf Minuten später im Strafraum den heranstürmenden Agüero um, den Elfmeter schoss der Argentinier jedoch kläglich rechts unten vorbei. Im Hinspiel hatte noch PSG durch Ibrahimovic einen Strafstoß vergeben.

Die Personalsorgen von Paris, das auf den gesperrten Blaise Matuidi und den angeschlagenen Marco Verratti verzichten musste, verschärften sich kurz vor der Pause. Mittelfeldspieler Thiago Motta ging verletzt vom Platz, Lucas rückte auf die Außenbahn.

Nach der Pause zwang erneut Ibrahimovic Hart mit einem scharf geschossenen Freistoß zu einer Parade (48.), insgesamt zeigte der schwedische Stürmer jedoch wieder einmal in einem wichtigen Spiel zu wenig seiner Extraklasse.

dpa

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