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"Langer Weg zurück": Lisicki scheitert in Nürnberg früh

Tennis "Langer Weg zurück": Lisicki scheitert in Nürnberg früh

Für Sabine Lisicki ist schon früh beim Nürnberger Tennisturnier Schluss. Die Berlinerin präsentiert sich bei ihrem Achtelfinal-Aus fahrig. Auch Vorjahresfinalistin Roberta Vinci scheitert.

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Sabine Lisicki ist in Nürnberg ausgeschieden.

Quelle: Daniel Karmann

Nürnberg. Nach einer zerfahrenen Vorstellung hat sich Sabine Lisicki bereits im Achtelfinale des Tennisturniers von Nürnberg verabschiedet. Die 26-Jährige leistete sich Fehler über Fehler und unterlag Varvara Lepchenko aus den USA mit 2:6, 6:7 (5:7).

Mit Laura Siegemund, Julia Görges, Anna-Lena Friedsam und Annika Beck sind noch vier deutsche Spielerinnen im Feld vertreten.

"Es ist ein langer Weg zurück, aber ich bin bereit ihn zu gehen und mich mit ganz kleinen Schrittchen zurückzukämpfen", kündigte Lisicki an, die Ende des vergangenen Jahres an einer Knieverletzung gelitten hatte und mit erheblichen Formschwankungen zu kämpfen hat. "Ich bin im Moment nicht in der Lage das beste Tennis abzurufen, ich arbeite aber daran. Es war phasenweise da, dann wieder nicht."

Die Weltranglisten-50. Lisicki haderte wenige Tage vor Beginn der French Open immer wieder mit sich selbst. Von Präzision war in ihrem Spiel so gut wie nichts zu erkennen. Erst im zweiten Satz, als sich die Berlinerin und Lepchenko ein Break-Festival lieferten, konnte Lisicki Gegenwehr bieten - viel zu spät.

Lisicki kam schon nicht richtig in die Partie. Früh musste sie erstmals ihren Aufschlag abgeben und fand gegen die starke Vorhand der gebürtigen Usbekin einfach keine Mittel. Inkonstant, fahrig - nach 30 Minuten war der erste Durchgang mit 2:6 verloren.

Und auch im zweiten Satz lief erstmal nichts nach Lisickis Plan. Mit zunehmender Dauer trat die frühere Wimbledon-Finalistin aber zumindest ein wenig stabiler auf. Großen Applaus verdiente sich Lisicki mit dem Break zum 3:3, ehe sich beide Spielerinnen reihenweise den Aufschlag abnahmen. Im Tiebreak erwies sich Lepchenko dann als die nervenstärkere und beständigere Athletin.

dpa

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