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Kühnhackl und Penguins haben eine Hand am Stanley Cup

Eishockey Kühnhackl und Penguins haben eine Hand am Stanley Cup

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Tom Kühnhackl und die Pittsburgh Penguins haben in der Endspielserie der NHL ihre Hausaufgaben gemacht. Gegen San Jose gewannen die Pinguine am Mittwoch 2:1 nach Verlängerung. Statistisch gesehen, sind sie zu 91,7 Prozent Meister.

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Tom Kühnhackl spielt mit den Penguins um den Stanley Cup.

Quelle: Aaron Doster

Pittsburgh. Tom Kühnhackl hat mit den Pittsburgh Penguins auch die zweite Partie der NHL-Finalserie gegen die San Jose Sharks gewonnen - und ist seinem Traum von der Meisterschaft einen großen Schritt näher gekommen.

Durch einen 2:1-Heimsieg nach Verlängerung führen die Pinguine in der Best-of-Seven-Serie gegen die bislang ziemlich zahnlosen kalifornischen Haie 2:0. In der Geschichte der Endspiele um die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt sind 33 von 36 Teams (91,7 Prozent) nach zwei Heimsiegen auch Meister geworden.

Doch in Pittsburgh wollte am Mittwoch noch niemand vorzeitig vom Titel sprechen. Obwohl der Erfolg bereits in der regulären Spielzeit verdient gewesen wäre, mussten die klar besseren Penguins zusammen mit den rund 19 000 Fans in der Halle und weiteren Tausenden beim Public Viewing vor der Arena zittern, ehe Conor Sheary sie alle nach 2:35 Minuten der Verlängerung mit einem Schuss in den rechten Torwinkel erlöste.

"Sidney Crosby hatte mir vor dem Bully gesagt, dass er den Puck auf Kris Letang zurücklegen und der mich dann zentral vor dem Tor anspielen wird. Genau so ist es gekommen - perfektes Timing", sagte der Siegtorschütze. Sharks-Trainer Peter DeBoer bemängelte derweil die fehlende Effizienz seines Teams vor dem Tor. Obwohl bei den Penguins in Matt Murray ein 21-Jähriger mit gerade mal 30 NHL-Spielen zwischen den Pfosten steht, wurde der Liganeuling kaum ersthaft geprüft.

"Unser Problem ist, dass wir keine Tore schießen. Und jeder Fehler, den du da draußen machst, kann dir das Spiel kosten. Jetzt sind wir zu Hause gefordert", meinte DeBoer. In den kommenden beiden Partien hat sein Team Heimrecht.

Zwei Tage nach dem 3:2-Erfolg zum Serienauftakt war Pittsburgh 60 Minuten lang besser, hatte mehr vom Spiel, erarbeitete sich ein klares Chancenplus. Kühnhackl leistete in der vierten Angriffsreihe vor den Augen seiner Eltern erneut gute Arbeit. Als der 24 Jahre alte Landshuter in der 58. Minute den Schläger von Sharks-Verteidiger Brent Burns ans Kinn bekam, zuckte Mutter Sylvia auf der Tribüne kurz zusammen. Der Pfiff der Schiedsrichter blieb jedoch aus, was die Fans mit lautstarken Buh-Rufen quittierten.

Phil Kessel schloss in der 29. Minute eine schöne Kombination mit dem 1:0 ab. Vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit kam San Jose zum überraschenden Ausgleich, als ein Schlagschuss von Justin Braun noch unhaltbar abgefälscht wurde. So musste zum fünften Mal in den vergangenen sechs Jahren das zweite Finalspiel im so genannten "Sudden Death" entschieden werden. "Ich habe meinem Team gesagt, dass wir einfach weiterspielen müssen. Ich denke, wir haben zum wiederholten Mal die richtige Antwort gegeben", resümierte Penguins-Trainer Mike Sullivan.

Nachdem seine Mannschaft die Hausaufgaben gemacht hat, fliegt sie selbstbewusst nach Kalifornien und könnte bei zwei weiteren Siegen bereits am Montag zum vierten Mal Meister sein. San Jose sollte sich hingegen an den Boston Bruins orientieren. Die Mannschaft mit Verteidiger Dennis Seidenberg hatte 2011 gegen Christian Ehrhoff und die Vancouver Canucks ebenfalls die ersten beiden Auswärtsspiele mit jeweils einem Tor Unterschied verloren - wurde letztlich aber noch in sieben Partien Meister. 

dpa

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