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Knorpelschaden: Saison-Aus für HSV-Profi Drmic

Fußball Knorpelschaden: Saison-Aus für HSV-Profi Drmic

Das ist bitter für den HSV: Der in der Winterpause für eine Million Euro Leihgebühr aus Mönchengladbach geholte Stürmer Drmic fällt wegen einer Knieverletzung bis zum Saisonende aus. Drmic hofft noch auf seine EM-Teilnahme, der Schweizer Verband geht vom EM-Aus aus.

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Josip Drmic fällt wegen einer Knieverletzung den Rest der Saison aus.

Quelle: Christian Charisius

Hamburg. Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss für den Rest der Saison auf Josip Drmic verzichten.

Der erst in der Winterpause von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Offensiv-Akteur hat im Punktspiel am Sonntag bei Bayer Leverkusen (0:1) einen Knorpelschaden im Knie erlitten und muss operiert werden, teilte der norddeutsche Traditionsclub nach einer eingehenden Untersuchung des Profis mit. Auch Drmic' Teilnahme mit der Schweiz an der Europameisterschaft im Sommer in Frankreich ist ernsthaft in Gefahr.

Der Schweizerische Fußball-Verband (SFV) gab in einer ersten Mitteilung schon das EM-Aus für Drmic bekannt. Der Spieler selbst aber will bis zur Bekanntgabe des definitiven Aufgebots kämpfen und die EM noch nicht abschreiben: "Der Arzt hat mir gesagt, dass man bis nach der Operation noch keine Prognose abgeben könne, wie lange ich ausfallen werde. Ich habe die Hoffnung auf die EM noch nicht ganz aufgegeben", sagt er der Schweizer Tageszeitung "Blick".

Dennoch ist Drmic deprimiert. "Hallo Fans, heute ist ein trauriger Tag für mich", schrieb der 23 Jahre alte Mittelfeld- und Angriffsspieler nach Erhalt der Diagnose bei Facebook an die HSV-Anhänger. "Es tut mir unendlich leid, weil ich mit dem HSV in der Rückrunde eine Menge vor hatte. Aber ich war immer ein Kämpfer und werde auch diesen Kampf annehmen, um möglichst bald wieder auf den Platz zurückzukehren", fügte Drmic hinzu. Für den HSV wird er danach aller Voraussicht nach aber nicht mehr zum Einsatz kommen, denn sein Leihvertrag endet im Sommer.

HSV-Trainer Bruno Labbadia hat damit vor dem wichtigen Heimspiel am Samstag gegen 1899 Hoffenheim eine Sorge mehr. Denn eigentlich sollte der Schweizer Nationalspieler den im Hoffenheim-Spiel wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrten Nicolai Müller auf der Außenbahn ersetzen. Nun ist als Variante denkbar, dass der gerade von einer Sprunggelenksblessur genesene österreichische U21-Nationalspieler Michael Gregoritsch wieder ins Team rückt. Labbadia: "Zumindest für eine gewisse Zeit kann er gegen Hoffenheim eine Option sein."

dpa

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