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Kluge überrascht mit Sieg auf 17. Giro-Etappe

Radsport Kluge überrascht mit Sieg auf 17. Giro-Etappe

Mit 30 Jahren hat es Radprofi Roger Kluge endlich geschafft und ist beim Giro d'Italia zum ersehnten Etappensieg gespurtet.

Der Olympia-Zweite auf der Bahn von Peking sorgte auf dem 17. Teilstück nach 196 Kilometern in Cassano d'Adda für eine große Überraschung: Er gewann mit wenigen Metern Vorsprung vor dem Fahrerfeld mit Giacomo Nizzolo und Nikias Arndt aus Buchholz an der Spitze.

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Roger Kluge hat die 17. Etappe des Giro d'Italia gewonnen.

Quelle: Luca Zennaro

Cassano d'Adda. Für den Eisenhüttenstädter war das der bedeutendste Sieg als Straßenprofi. Kluge gab zugleich die richtige Antwort auf die Ankündigung seines Schweizer Teams IAM, sich im kommenden Jahr aus Finanzgründen aus dem Profiradsport zurückzuziehen. "Ich bin seit sechs Jahren Profi und habe so lange auf einen solchen Tag gewartet", sagte er. "Das ist ein Traum für mich!" Dabei war das Finish so gar nicht geplant. "Ich wollte eigentlich nur den Spurt für Heinrich Haussler anziehen", erklärte der glückliche Gewinner.

Kluge schaffte beim 99. Giro den sechsten Etappensieg eines deutschen Profis. Zuvor hatten André Greipel (dreimal) und Marcel Kittel (zweimal) triumphiert. Die Topsprinter sind längst ausgestiegen und bereits zu Hause. Sie bereiten sich auf die Tour de France vor.

Spitzenreiter Steven Kruijswijk verteidigte sein Rosa Trikot. Dem 28 Jahren alten Niederländer reichte dafür ein Platz im vorderen Feld. Der Profi aus dem Lotto-NLJumbo-Team liegt weiter 3:00 Minuten vor dem Kolumbianer Esteban Chaves und 3:23 vor dem Spanier Alejandro Valverde.

Am Freitag folgen nach Risoul (1862 Meter Höhe) und Samstag nach Sant'Anna (1824 Meter) noch schwere Alpen-Etappen. Am Sonntag will sich Kruijswijk in Turin als erster Niederländer für den Giro-Sieg in der 107-jährigen Geschichte der Italien-Rundfahrt feiern lassen.

dpa

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