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Irland zum dritten Mal bei einer Fußball-EM

Fußball Irland zum dritten Mal bei einer Fußball-EM

Irland darf 2016 erneut bei einer Fußball-EM antreten. In der entscheidenden Playoff-Partie in Dublin gegen Bosnien startete die große Party schon weit vor dem Schlusspfiff auf den Rängen.

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Irlands Trainer Martin O'Neill feiert den Helden von Dublin. Jonathan Walters erzielte beide Treffer gegen Bosnien-Herzegowina.

Quelle: Aidan Crawley

Dublin. Irlands Fußballer haben zum dritten Mal in ihrer Geschichte den Sprung zu einer EM geschafft und die Fans auf der Insel in Begeisterung versetzt.

Nach dem 1:1 vor wenigen Tagen in der ersten Playoff-Partie gegen Bosnien-Herzegowina gewann das Team von Trainer Martin O'Neill das Rückspiel daheim 2:0 (1:0) und sicherte die Teilnahme an der Euro 2016 in Frankreich. Mit einem Doppelpack kürte sich Jonathan Walters (24. Minute, Handelfmeter/70.) von Stoke City zum Mann des Tages. Schon vor dem Abpfiff startete bei den euphorisierten Zuschauern auf den Rängen in Dublin die Party.

Die Bosnier dagegen sanken enttäuscht zu Boden. Wie bereits im Vorfeld der EM 2012 verpasste die Mannschaft des Balkanstaates um den früheren Bundesliga-Toptorjäger Edin Dzeko knapp den Sprung zu einer EM. Vor vier Jahren waren Dzeko und Co. in den Playoffs am späteren deutschen Gruppengegner Portugal gescheitert. Bei der anstehenden Gruppenauslosung am 12. Dezember in Paris muss der Top-Stürmer von Italiens Vizemeister AS Rom nun erneut beteiligungslos zuschauen.

Nach einer Schweigeminute für die Opfer der Anschläge in Frankreichs Hauptstadt vom Freitagabend ging es sofort offensiv zur Sache; auf taktische Spielchen wollten sich beide Teams nicht einlassen. Die Iren übernahmen die Spielkontrolle, kamen aber bis zum Strafstoßtor zu keiner Großchance. Eine unglückliche Aktion von Ervin Zukanovic, der den Ball nach einer Flanke im eigenen Strafraum an die Hand bekam, spielte den Gastgebern dann in die Karten. Walters brachte Irland mit einem strammen Rechtsschuss vom Elfmeterpunkt in Führung.

Die Bosnier zeigten sich wütend und hätten nach der Pause bei einer Top-Gelegenheit durch Senad Lulic (54.) den Ausgleich erzielen müssen. Stattdessen traf auf der Gegenseite nochmals Walters, als er von einem verhängnisvollen bosnischen Querschläger profitierte.

Bereits am Sonntag hatte Ungarn nach zwei Playoff-Spielen gegen Norwegen seine erste EM-Teilnahme seit 44 Jahren klargemacht. Die letzten Entscheidungen fallen am Dienstag: Topstar Zlatan Ibrahimovic will mit seinen Schweden gegen Dänemark den Sprung zum kontinentalen Großereignis schaffen; die Ukraine hat im Duell mit Slowenien dank des 2:0-Heimerfolges in Spiel eins die besseren Karten.

dpa

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