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Gladbach mit viel Selbstvertrauen gegen Juve

Fußball Gladbach mit viel Selbstvertrauen gegen Juve

In Turin sieht sich Borussia Mönchengladbach nicht chancenlos, die Aufholjagd in der Bundesliga hat für Selbstvertrauen gesorgt. Ob's jetzt gegen Khedira & Co. für Punkte reicht?

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Die Gladbacher wollen jetzt auch in der Champions League punkten.

Quelle: Arne Dedert

Turin. Nach vier Siegen in Serie in der Fußball-Bundesliga traut sich Borussia Mönchengladbach unter Interimscoach André Schubert auch beim Champions-League-Finalisten Juventus Turin etwas zu.

"Jetzt wollen wir beweisen, dass wir auch mit den ganz Großen mithalten können", sagte Torhüter Yann Sommer vor dem dritten Auftritt in der europäischen Königsklasse am Mittwoch beim Top-Favoriten der Vorrundengruppe D, der auch Nationalspieler Sami Khedira in seinen Reihen hat.

"Wir gehen mit Mut und Selbstvertrauen ins Spiel, wissen aber auch, dass das eine riesige Aufgabe ist", sagte Schubert. Dabei geht es für die Gladbacher um die wohl letzte Chance, international im Rennen zu bleiben. Aus den Partien in Turin und daheim gegen Juventus zwei Wochen später benötigt das Team dringend Punkte - zwei oder mehr.

Das Selbstvertrauen dafür hat sich die Mannschaft hart erarbeitet. Auch beim 5:1-Erfolg in Frankfurt bewies das von Schubert bestens eingestellte Team seine Klasse. Raffael strahlt wieder Torgefahr aus, die neu formierte Innenverteidigung steht sicher, und in Mahmoud Dahoud glänzt ein 19-Jähriger seit Wochen.

Der Deutsch-Syrer freut sich riesig auf die Partie gegen den italienischen Vorzeigeclub. "Solche Spiele muss man einfach genießen. Turin hat viele abgezockte Spieler und steht defensiv richtig gut. Aber trotzdem gehen wir mit viel Selbstvertrauen ins Spiel", sagte der defensive Mittelfeldmann. Der Norweger Havard Nordtveit ist gleichfalls zuversichtlich: "Juve ist eine gute Mannschaft - aber das sind wir auch. Wir gehen mit einem positiven Gefühl in das Spiel. Schließlich haben wir zuletzt viermal gewonnen."

Nach der Aufholjagd in der Meisterschaft sind die Borussen jetzt besonders heiß auf die ersten Prämien in der Champions League. "Wir wollen punkten und uns belohnen für die gute Leistung, die wir gegen Manchester City abgeliefert haben", meinte Sommer. Die Tabellensituation in der Gruppe D sieht nach zwei Runden indes nicht rosig aus für den Bundesliga-Zehnten. Juventus führt mit zwei Siegen vor Sevilla und Manchester City, die beide jeweils gegen Gladbach gewannen. Die Italiener haben ihrerseits die jüngsten 14 Europapokal-Heimspiele nicht verloren. "Das wird eine echte Herausforderung", meinte Sportdirektor Max Eberl.

Doch die Gladbacher sind gut drauf. Das Team hat die Verletzungssorgen der vergangenen Woche souverän weggesteckt. Die Kreuzbandrisse von Patrick Herrmann und Nico Schulz hatten ebenso wenig Auswirkungen wie der lange Ausfall von Martin Stranzl. "Es ist sehr schön, dass wir die positive Stimmung, die wir uns vor der Länderspielpause erarbeitet hatten, mitgenommen haben", befand Eberl.

In Turin gibt es auch ein Wiedersehen mit Weltmeister Sami Khedira, der nach längerer Verletzungspause allmählich in Schwung kommt. Am Sonntag erreichte das Team mit dem früheren Stuttgarter ein 0:0 im Spiel bei Inter Mailand. In der Serie A steckt Juve aber weiterhin auf Rang 14 in der unteren Tabellenhälfte fest.

Nach einmonatiger Verletzungspause war bei den Turinern auch der ehemalige Bundesliga-Torjäger Mario Mandzukic wieder dabei. Der Kroate erzielte zwischen 2010 und 2014 in 110 Bundesligaspielen für den VfL Wolfsburg und Bayern München 53 Treffer.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Juventus Turin: Buffon - Barzagli, Bonucci, Chiellini, Evra - Khedira, Marchisio, Pogba - Dybala - Mandzukic, Morata

Borussia Mönchengladbach: Sommer - Jantschke, Christensen, Dominguez, Wendt - Traoré, Dahoud, Xhaka, Johnson - Stindl, Raffael

Schiedsrichter: Thomson (Schottland)

dpa

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