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"Gewarnte" Bayern beim Götze-Comeback in Torlaune

Fußball "Gewarnte" Bayern beim Götze-Comeback in Torlaune

Die Bayern holen sich gegen Sparringspartner Bremen viel Schwung für die Champions League. Im Blickpunkt steht Götze. Thiago, Müller und Coman prägen das Juve-Bewerbungsspiel. Guardiola vergibt Bestnoten. Anders bei Werder: Eine glatte "Sechs" gibt's vom Kapitän.

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Mario Götze (M) fühlte sich wieder sichtlich wohl im Bayern-Team.

Quelle: Tobias Hase

München. Mario Götze war einfach nur "glücklich", auch wenn einige Teamkollegen im Bewerbungsspiel für Juventus Turin mehr auftrumpften als der im Blickpunkt stehende Promi-Rückkehrer.

Thiago setzte sich in seinem besten Saisonspiel beim 5:0 des spielfreudigen FC Bayern gegen Sparringspartner Werder Bremen ebenso wie Thomas Müller als Doppeltorschütze in Szene. Und der bärenstarke Youngster Kingsley Coman drängte sich als dreifacher Torvorbereiter ebenfalls für die große Champions-League-Prüfung gegen seinen Ex-Club Juve auf. "Viele Spieler haben sehr gut gespielt", frohlockte Bayern-Coach Pep Guardiola. Auch Götze gab der spanische Fußballlehrer für den ersten Wettkampfeinsatz seit Oktober 2015 die Note "gut".

Der Weltmeister ist für das Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch gegen Italiens Rekordmeister noch kein Startelf-Kandidat, aber das trübte die Laune des 23-Jährigen nach dem erlösenden Comeback nicht. "Das war ein gelungener Abend für mich, noch dazu mit so einem Sieg. Für mich ist einfach wichtig, dass ich körperlich auf einem guten Niveau bin. Ich bin froh, dass ich wieder spielen kann", erzählte Götze.

Nach mehreren Schmor-Wochen auf der Ersatzbank ließ Guardiola den Nationalspieler eine knappe Stunde lang ran. Diese nutzte Götze für zwei gefährliche Torschüsse, 48 Ballaktionen und 7,6 Kilometer Laufleistung. Als schmerzhaftes Andenken kam ein geprellter Ellbogen hinzu. Egal. Hauptsache, die "schwerwiegende Oberschenkelverletzung" ist endgültig Vergangenheit. "Ich hatte einen langen Aufbau, eine lange Reha - das war keine leichte Zeit", gestand Götze.

Nach dem Neubeginn will er sich nun so schnell wie möglich auch wieder für die "großen Spiele" empfehlen: "Die will jeder spielen." Zumal es für ihn bis zum Saisonende auch um seine Zukunft beim FC Bayern geht. "Das ist ein Spieler, der mit einem großen Namen verpflichtet wurde", erinnerte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge: "Und es wäre schön, wenn Mario in den zwei Monaten, die jetzt sehr wichtig sind, Bedeutendes dazu beiträgt, dass wir am Ende hoffentlich die eine oder andere Silberware auf dem Tisch stehen haben."

Mit der Meisterschale sieht es nach dem munteren Torfestival von Thiago (9./90. Minute), Müller (31./65.) und Robert Lewandowski (86.) bestens aus. "Wir hatten letzte Woche ein paar Punkte liegen lassen, das soll uns nicht nochmal passieren", sagte Kapitän Philipp Lahm.

Auch der Einzug ins DFB-Pokalfinale sollte Formsache sein, selbst wenn sich die Bremer am 19. April bei ihrer Rückkehr nach München in Bestbesetzung besser verkaufen sollten als bei der 49. Niederlage im 100. Ligaduell mit dem einstigen Titelrivalen FC Bayern. "Nach einem 0:5 gibt es natürlich nur eine Note. Das war natürlich eine Sechs", urteilte Kapitän Jannik Vestergaard ehrlich und schonungslos.

Unkalkulierbar im Münchner Triple-Konzept bleibt die Champions League. Aber Juve kann kommen. Guardiola konnte Arjen Robben, Arturo Vidal, Douglas Costa und größtenteils auch Lewandowski für das "komplizierte, unangenehme Spiel" gegen Italiens Champion schonen. Und der Katalane registrierte gegen Bremen erfreut, wie Thiago, Coman und Heißsporn Franck Ribéry den Konkurrenzkampf anheizten. "Die Spieler müssen miteinander kämpfen um eine Position in der Startelf", sagte Guardiola, der in Angriff und Mittelfeld die freie Auswahl hat.

Die Bayern können den Mittwoch kaum erwarten. "Alles liegt in unserer Hand", verkündete Lahm. Nach dem 2:2 im Hinspiel, bei dem die lange dominanten Münchnern eine 2:0-Führung aus der Hand gaben, sei man jedoch "gewarnt", wie der Kapitän erklärte: "Man muss über 90 Minuten hellwach sein. Das sind die Italiener, die warten ab, die lauern auf Fehler und schlagen eiskalt zu." Juve ist kein Spielball wie Werder.

dpa

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