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Gareth Southgate als englischer Nationalcoach bestätigt

Fußball Gareth Southgate als englischer Nationalcoach bestätigt

Als Spieler konnte er sich nie ganz vom Fluch des verschossenen Elfmeters gegen Deutschland im EM-Halbfinale 1996 befreien. Nun hat Gareth Southgate die Chance, ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Gareth Southgate ist nun offiziell Nationaltrainer Englands. Der Vierjahresvertrag geht bis zur EM 2020.

Quelle: Andy Rain

London. Gareth Southgate ist als Trainer der englischen Fußball-Nationalmannschaft bestätigt worden. Der 46-Jährige unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis zur EM 2020, wie der englische Fußball-Verband FA am 30. November mitteilte.

Schon am Vortag hatte sich der Verband für Southgate als ständigen Nationaltrainer ausgesprochen. "Ich bin extrem stolz, zum Nationaltrainer berufen worden zu sein", sagte Southgate einer Mitteilung zufolge. Er wolle "den Job jetzt erfolgreich machen".

"Gareth ist ein großartiger Botschafter für die FA, er ist ein sehr guter Fußball-Taktiker und ein Anführer. Aber unter anderem ist er auch ein Gewinner, und das ist der wichtige Teil des Jobs", sagte FA-Chef Martin Glenn.

Sein erstes Pflichtspiel nach seiner Beförderung führt den neuen England-Coach nach Dortmund, wo die "Three Lions" am 22. März 2017 im Länderspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft antreten.

Southgate beerbt Sam Allardyce, der den Posten im September nach nur 67 Tagen wieder abgeben musste. Reporter hatten ihn, als Geschäftsleute getarnt, heimlich gefilmt, wie er über Tricks sprach, mit denen man die Transferregeln des englischen Fußballverbands aushebeln kann.

Southgate, der bisherige Trainer der U21-Auswahl, übernahm nach dem Rücktritt von Allardyce vorerst die Nationalmannschaft. In den vier Spielen seit seiner Ernennung blieb das Team ungeschlagen. Noch im Sommer hatte Southgate den Chefposten abgelehnt, änderte nun aber seine Meinung.

Als Profi bestritt Southgate 57 Länderspiele und erreichte 1996 das EM-Halbfinale. Dort scheiterte er als einziger Spieler im Elfmeterschießen am deutschen Torhüter Andreas Köpke.

dpa

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