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Europa League: Attraktive Lose für Schalke und Mainz

Fußball Europa League: Attraktive Lose für Schalke und Mainz

Schalke und Mainz haben in der Europa-League-Gruppenphase attraktive Gegner erhalten. Schalke spielt gegen RB Salzburg, Krasnodar und Nizza mit Gladbachs Ex-Trainer Favre. Mainz bekommt es mit Anderlecht und St. Etienne und Qäbälä zu tun.

Die Auslosung der Europa League fand in Monaco statt.

Quelle: Sebastien Nogier

Monaco. Attraktive Gegner, lösbare Aufgaben und ein alter Bekannter: Der FC Schalke 04 und der FSV Mainz 05 haben in der Gruppenphase der Europa League interessante Kontrahenten zugelost bekommen.

Der Revierclub trifft in der Vorrunden-Gruppe I auf den österreichischen Meister RB Salzburg, OGC Nizza mit Ex-Bundesligatrainer Lucien Favre und FK Krasnodar aus Russland. Der FSV Mainz 05 bekommt es in der Gruppe C mit dem RSC Anderlecht, AS St. Etienne und FK Qäbälä aus Aserbaidschan zu tun. Das ergab die Auslosung in Monaco.

Die Königsblauen starten am 1. Spieltag (15. September) mit einem Auswärtsspiel in Nizza und empfangen am 2. Spieltag (29. September) zum Spitzenduell die Salzburger. Mainz hat zunächst Heimrecht gegen den französischen Erstligisten St. Etienne und muss dann nach Aserbaidschan reisen. Das Finale findet am 24. Mai 2017 im schwedischen Solna statt.

Erstes Ziel der beiden deutschen Vertreter ist, die Gruppenphase zu überstehen und international zu überwintern. Mit Schalkes Gegner Krasnodar hat in der Vorsaison bereits Borussia Dortmund Bekanntschaft gemacht. Das Heimspiel gewann der BVB 2:1, das Rückspiel in Russland ging mit 0:1 verloren.

"Das ist definitiv eine starke und spannende Gruppe. Die drei Gegner bürgen für Qualität. Krasnodar hat gegen Dortmund starke Leistungen gezeigt. Wir möchten in diesem Wettbewerb so weit wie möglich kommen", sagte Schalkes Trainer Markus Weinzierl, der sich besonders auf die reizvollen Duelle mit Favre und Nizza, wo auch der Ex-Wolfsburger Dante spielt, freut: "Ich schätze Lucien Favre sehr."

Eine sportliche Herausforderung ist auch Österreichs Meister Salzburg, der zum neunten Mal in der Qualifikation zur Königsklasse gescheitert war. "Sie werden mit Wut im Bauch in die Europa League gehen", meinte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel, der von "keiner leichten Gruppe" sprach. "Aber unser Anspruch muss sein, die Gruppenphase zu überstehen. Wenn das geschafft sein sollte, sehen wir weiter, was in der Europa League möglich ist." Kapitän Benedikt Höwedes meinte: "Wir haben Respekt vor jedem Gegner und wissen, dass es gegen Salzburg, Krasnodar und Nizza nicht einfach wird."

Zufrieden zeigten sich die Mainzer vor ihrem Debüt in der Gruppenphase. "Es ist eine ausgeglichene Gruppe, möglicherweise mit leichten Vorteilen für Anderlecht und St. Étienne. Die große unbekannte Variable ist dabei natürlich Qäbälä", meinte 05-Sportdirektor Rouven Schröder. Für die Abenteuer-Reise nach Aserbaidschan können sich die Rheinhessen ebenfalls in Dortmund erkundigen. Im Vorjahr landete der BVB zwei sichere Siege gegen den Außenseiter (3:1/4:0).

"Natürlich hat jeder von Manchester United geträumt. Aber Anderlecht und St. Étienne sind attraktive Reiseziele, so dass wir natürlich auf die Unterstützung unserer fantastischen Fans hoffen können. Aus sportlicher Perspektive haben wir unter dem Strich eine gute Chance, uns in dieser Gruppe zu behaupten", sagte der Mainzer Präsident Harald Strutz.

Die Gruppen der Fußball-Europa-League:

Gruppe A: Manchester United, Fenerbahce Istanbul, Feyenoord Rotterdam, Sorja Lugansk

Gruppe B: Olympiakos Piräus, APOEL Nikosia, Young Boys Bern, FK Astana

Gruppe C: RSC Anderlecht, AS St. Étienne, FSV Mainz 05, FK Qäbälä

Gruppe D: Zenit St. Petersburg, AZ Alkmaar, Maccabi Tel Aviv, Dundalk FC

Gruppe E: Viktoria Pilsen, AS Rom, Austria Wien, Astra Giurgiu

Gruppe F: Athletic Bilbao, KRC Genk, Rapid Wien, Sassuolo Calcio

Gruppe G: Ajax Amsterdam, Standard Lüttich, Celta Vigo, Panathinaikos Athen

Gruppe H: Schachtjor Donezk, SC Braga, KAA Gent, Konyaspor

Gruppe I: FC Schalke 04, RB Salzburg, FK Krasnodar, OGC Nizza

Gruppe J: AC Florenz, PAOK Saloniki, Slovan Liberec, FK Karabach Agdam

Gruppe K: Inter Mailand, Sparta Prag, FC Southampton, Hapoel Be’er Scheva

Gruppe L: FC Villarreal, Steaua Bukarest, FC Zürich, Osmanlispor FK

dpa

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