Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 8 ° Regen

Navigation:
Google+
Ethikkommission: Urteilsbegründung an Blatter und Platini

Fußball Ethikkommission: Urteilsbegründung an Blatter und Platini

Joseph Blatter und Michel Platini können nun gegen ihre Sperre von acht Jahren durch die FIFA-Ethikkommission vorgehen. Beide Funktionäre erhielten die schriftliche Urteilsbegründung, teilte die Ethikkommission mit.

Voriger Artikel
Klopp nimmt Schuld für Fast-Blamage auf sich
Nächster Artikel
Götze wartet auf Ancelotti-Signal - Kein Winterwechsel

Joseph Blatter und Michel Platini haben nun drei Tage Zeit zu erklären, ob sie in Berufung gehen wollen.

Quelle: Marcus Brandt

Zürich. Blatter als gesperrter Präsident des Fußball-Weltverbandes und Platini, der ebenso gesperrte Präsident der Europäischen Fußball-Union UEFA, haben nun drei Tage Zeit zu erklären, ob sie in Berufung gehen wollen. Dem schließt sich eine Frist von weiteren sieben Tagen an, in der die Berufung schriftlich begründet werden muss.

"Wir bestätigen, dass wir in der Nacht von Freitag auf Samstag die Urteilsbegründung erhalten haben. Wir werden sie lesen, analysieren und Montag Berufung vor dem Berufungskomitee einreichen", sagte Platinis Anwalt Thibaud d'Alès der französischen Nachrichtenagentur AFP

Beide Funktionäre hatten bereits Einsprüche angekündigt. Blatter erklärte nach der Urteilsverkündung im Dezember, sowohl beim Berufungskomitee der FIFA als auch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch einzulegen. Auch ein Einspruch bei zivilen Schweizer Gerichten ist nach Auffassung der Blatter-Anwälte möglich. Die FIFA hatte Platini darauf hingewiesen, dass er vor einem Gang vor den CAS zunächst vor das FIFA-Berufungskomitee ziehen müsse.

Blatter und Platini waren vergangenen Monat für jeweils acht Jahre gesperrt worden. Grund war eine Zahlung von zwei Millionen Franken aus dem Jahr 2011 von der FIFA an Platini. Blatter hatte dies als verspätetes Gehalt wegen Platinis Tätigkeit als Präsidentenberater in den Jahren 1999 bis 2002 erklärt.

Thailands Verbandspräsident Worawi Makudi bleibt weitere 45 Tage gesperrt. Das ehemalige Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war Mitte Oktober wegen des Verdachts auf Korruption und Veruntreuung von Geldern zunächst für 90 Tage suspendiert worden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport News
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr