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Englische Clubs: Schießt Geld Tore in Europa?

Fußball Englische Clubs: Schießt Geld Tore in Europa?

In der englischen Liga spielen Arsenal, Chelsea, ManCity und ManU (meistens) ganz oben mit, bei den Transferpreisen sowieso. Aber können sich die Clubs auf internationalem Rasen beweisen, wenn ab Dienstag die Champions League wieder losgeht?

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Vor drei Jahren gewann der FC Chelsea die Champions League.

Quelle: Tobias Hase

London. Das Geld ist da, die Stars sind da, die Premier League fasziniert Fußball-Fans weltweit. Trotzdem ist die Bilanz der englischen Clubs in den vergangenen Jahren in der Champions League eher durchwachsen.

2008 und 2012 holten Manchester United und der FC Chelsea zwar jeweils den Titel. In den vergangenen drei Spielzeiten aber fanden die Endspiele ohne englische Teams statt. In der Saison 2014/15 schaffte es nicht mal ein Club bis ins Viertelfinale. Schon fürchten die Engländer um ihre vier Startplätze.

Das sind die Aussichten der Premier-League-Mannschaften in der Gruppenphase der Champions League:

FC Arsenal(Gruppe F): Der Gruppengegner von Bayern München hat es seit 2009 nicht mehr übers Achtelfinale hinaus geschafft - und wird derzeit das Verletzungspech nicht los. Drei Spieler sind außer Gefecht. Ob der deutsche Weltmeister Per Mertesacker gegen Dynamo Zagreb am Mittwoch spielen wird, ist offen, er verpasste zuletzt drei Ligaspiele mit einer Infektion. Kollege Mesut Özil hat am Wochenende nach einer Knieverletzung immerhin wieder die Fans begeistert. Größtes Hindernis auf dem Weg in die K.o.-Runde sind die Münchner, die Arsenal 2012 und 2013 nach Hause geschickt haben. Platz zwei in der Gruppe und ein Ticket ins Achtelfinale sollten aber drin sein, vor Zagreb und Olympiakos Piräus.

FC Chelsea (Gruppe G): Nach einer bemerkenswerten vergangenen Saison hat der Meister in der Liga einen Fehlstart hingelegt, über den in England alle staunen. Der Club steht aktuell auf Tabellenplatz 17 und hat von fünf Spielen drei Partien verloren. Aber Chelsea hat auf dem Papier immer noch ein erstklassiges Team. In einer Gruppe mit Porto, Maccabi Tel Aviv und Dynamo Kiew könnte es trotz Krise fürs Achtelfinale reichen. Muss es auch, jedenfalls aus Sicht von Trainer José Mourinho - der musste nach einer Niederlage gegen Everton am Wochenende schon versichern: "Ich bin der Mann für den Job."

Manchester City (Gruppe D): Gladbach-Gegner Manchester City hat wieder mal kein Glück gehabt bei der Auslosung der Gruppe. Doch nimmt man die Liga-Leistung als Maßstab, macht das diese Saison überhaupt nichts: Fünf Spiele, fünf Siege, 11:0 Tore. Noch Fragen? Am Dienstag geht es gegen Juventus Turin, Europa-League-Gewinner FC Sevilla macht die Gruppe komplett. Borussia Mönchengladbach scheint - gemessen an der Liga-Leistung - derzeit eine ziemlich leichte Beute. Falls City also mit Sorge auf diese Auslosung geblickt hat: Angst dürften derzeit vor allem die anderen haben.

Manchester United (Gruppe B): Louis van Gaal kann nach einem Sieg gegen Liverpool am Wochenende endlich zufrieden sein mit seiner Truppe. Die anstehende Reise zum PSV Eindhoven dürfte aber bei den Vereins-Fans böse Erinnerungen wecken. 2000 gab es bei den Niederländern in der Gruppenphase eine 1:3-Niederlage. Manchester United, damals als Titelverteidiger angetreten, kam dennoch weiter. Angeblicher aktueller Ärger van Gaals mit seinen Spielern wirkt sich auch nicht auf deren Leistung aus, Neuzugänge wie der Ex-Münchener Bastian Schweinsteiger und der erst 19-jährige Anthony Martial sind im Team angekommen. Nach der ausgiebigen und kostspieligen Einkaufstour der Nordengländer müssen sich der VfL Wolfsburg und ZSKA Moskau wohl warm anziehen.

dpa

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