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Düsseldorf kein Schlusslicht mehr - Fürth gewinnt Derby

Fußball Düsseldorf kein Schlusslicht mehr - Fürth gewinnt Derby

Düsseldorf beendet seine Negativ-Serie von vier Niederlagen und verlässt nach seinem ersten Saisonsieg den letzten Platz. In einem verrückten Franken-Derby feiert Fürth einen Last-Minute-Sieg.

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Der Braunschweiger Nik Omladic geht nach seinem Platzverweis vom Spielfeld.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Berlin. Fortuna Düsseldorf hat in der 2. Fußball-Bundesliga den letzten Tabellenplatz verlassen. Die Rheinländer gewannen am Sonntag das Kellerduell mit 1860 München 3:0 (2:0) und feierten den ersten Saisonsieg.

Neues Schlusslicht ist zumindest bis Montag der MSV Duisburg, dessen Partie beim FC St. Pauli den sechsten Spieltag abschließt. Sollte der MSV indes punkten, würden die Münchner auf Platz 18 fallen.

Die Düsseldorfer beendeten ihre Negativ-Serie von vier Niederlagen in überzeugender Manier. Ihlas Bebou (9. Minute) und Didier Ya Konan mit seinen Saisontoren Nummer zwei und drei für die Fortuna (30./66.) sorgten für den ungefährdeten Erfolg gegen schwache Löwen.

Die SpVgg Greuther Fürth hat in der Nachspielzeit das 259. fränkischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:2 (1:1) für sich entschieden. Guido Burgstaller (7.) brachte den "Club" zunächst in Führung, ehe Veton Berisha (39.) und Tom Weilandt (58.) - allerdings aus Abseitsposition - für die 2:1-Wende sorgten. Das 2:2 durch Nürnbergs Alessandro Schöpf (85.) war verdient, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit bestrafte Sebastian Freis eine Unachtsamkeit des FCN zum Siegtreffer. In den zurückliegenden 15 Pflichtspielen gegen Nürnberg kassierten die Fürther nur eine Niederlage. Mit nun acht Punkten zogen sie am "Club" vorbei und verbesserten sich auf Platz acht.

Auch Eintracht Braunschweig klettert in der Tabelle weiter nach oben. Die Niedersachsen gewannen mit 3:0 (1:0) beim FSV Frankfurt und landeten den dritten Dreier in Serie. Ken Reichel (43.), Gerrit Holtmann (71.) und Mirko Boland (84.) schossen den verdienten Sieg der Eintracht heraus. Braunschweigs Nik Omladic sah in der 72. Minute wegen Nachtretens die Rote Karte.

An der Tabellenspitze gab es keine Veränderung. Die Bochumer verteidigten mit nun 16 Punkten Platz eins, auch wenn sie mit dem 1:1 beim SV Sandhausen die ersten Punkte in dieser Saison liegen ließen. "Wir wussten, dass uns Sandhausen Kampf und Leidenschaft entgegensetzen wird, wir haben es angenommen. Man muss auch manchmal mit einem Auswärtspunkt zufrieden sein", sagte Bochums Torschütze Felix Bastians. Der Revier-Club bleibt die einzig noch unbesiegte Mannschaft im Liga-Unterhaus.

Einen Punkt hinter Bochum rangiert Bundesliga-Absteiger SC Freiburg. Die Breisgauer liegen nach dem 2:0-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern im Soll. "Das war ein wichtiger Schritt nach vorne. So haben wir einen perfekten Start hingelegt", meinte Torschütze Amir Abrashi.

RB Leipzig hielt mit dem 2:0 gegen den SC Paderborn ebenfalls den Kontakt zur Spitze. Bundesliga-Absteiger Paderborn muss sich nach der vierten Niederlage nacheinander schon wieder mit dem Abstiegskampf beschäftigen.

Beim Fast-Aufsteiger Karlsruher SC ist die Stimmung nach der 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin gedrückt, die erhoffte Reaktion nach der 0:6-Pleite von Braunschweig blieb aus. "Wir brauchen eben mal wieder so eine Art Schweine-Spiel, wo die Fetzen fliegen, um uns wieder Selbstbewusstsein zu holen", meinte Präsident Ingo Wellenreuther. Mit nur sechs Punkten verharren die Badener im unteren Tabellendrittel.

Die Unioner hingegen freuten sich über den ersten Saisonsieg und den gelungenen Einstand ihres Trainers Sascha Lewandowski. "Riesenkompliment an die Mannschaft. Das hat sie sich durch die gute Trainingsarbeit in der Woche verdient", lobte der frühere Leverkusen-Coach.

dpa

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