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Drei Erstliga-Duelle im Pokal-Achtelfinale

Fußball Drei Erstliga-Duelle im Pokal-Achtelfinale

Einen echten Knüller gibt es im Achtelfinale des DFB-Pokals nicht. Drei Bundesliga-Duelle ergab die Auslosung, dazu eine Reise in die bittere Vergangenheit für Bayer Leverkusen.

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Im Achtelfinale des DFB-Pokals kommt es zu drei Bundesliga-Duellen.

Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Rekordsieger Bayern München hat für das Achtelfinale des DFB-Pokals mit Bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98 eine lösbare Heimaufgabe erwischt. Zudem ergab die Auslosung zwei weitere Erstliga-Duelle.

Borussia Dortmund muss beim Bundesliga-Schlusslicht FC Augsburg antreten, Borussia Mönchengladbach empfängt Werder Bremen. Die SpVgg Unterhaching, als Regionalligist klassentiefster der 16 Achtelfinal-Teilnehmer, ist gegen Bayer Leverkusen krasser Außenseiter.

Dagegen darf Drittligist FC Erzgebirge Aue durchaus auf den Sprung ins Viertelfinale hoffen, Zweitligist 1. FC Heidenheim erscheint keineswegs als übermächtiger Gegner. Für den langgehegten Traum vom Heimfinale im Olympiastadion muss Hertha BSC zunächst beim 1. FC Nürnberg gewinnen. Der VfB Stuttgart erwartet Eintracht Braunschweig.

Komplettiert wird die nächste Runde vom Aufeinandertreffen der Zweitligisten 1860 München gegen VfL Bochum. Die Spiele werden am 15. und 16. Dezember ausgetragen. Das Viertelfinale ist für den 9. und 10. Februar angesetzt. Auf das Halbfinale am 19. und 20. April folgt schließlich das Finale am 21. Mai in Berlin.

Titelverteidiger VfL Wolfsburg ist nach dem 1:3 gegen den FC Bayern schon nicht mehr im Wettbewerb. Die Münchner dagegen steuern ihrem 18. Pokal-Triumph entgegen. Zuletzt hatte das Team von Trainer Pep Guardiola in der Bundesliga locker mit 3:0 in Darmstadt gewonnen, im Pokal haben die Bayern nun dank Schlager-Sternchen und Los-Fee Vanessa Mai sogar Heimrecht.

Ungleich schwerer dürfte es für Underdog Unterhaching werden. "Wir sind glücklich, dass wir überhaupt dabei sein dürfen", sagte Vereinschef Manfred Schwabl im TV-Sender Sky. Die Leverkusener fahren mit schlechten Erinnerungen zu den Bayern. Im Mai 2000 hatte die Werkself am letzten Bundesliga-Spieltag in Unterhaching noch die sicher geglaubte deutsche Meisterschaft verspielt. "Wir werden die Jungs wieder heiß machen, sie sind schon zweimal über sich hinausgewachsen, vielleicht geht da noch was", meinte Schwabl.

dpa

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